LASK macht sich wegen Torflaute keine Sorgen
In der Liga geizt der LASK noch mit Toren, im "KO-Spiel" gegen Dunajska Streda heute Abend sollten die Athletiker aber ihr guten Expected Goals-Werte in Tore ummünzen.
Im Cup trafen mit Andreas Gruber, Husein Balić und Marco Raguž drei LASK-Stürmer - gegen einen Viertligisten. In der Liga reichte es gegen die Austria und die WSG Tirol nur zu je einem Treffer. Trainer Dominik Thalhammer meint in den 'Oberösterreichischen Nachrichten' vor dem Duell gegen Dunajska Streda heute auf der Gugl (20:30, ORF eins): "Fakt ist, dass wir einen sehr hohen Expected-Goals-Wert haben, bei 2,7 in den vergangenen drei Spielen. Das heißt, dass wir statistisch gesehen pro Spiel drei Tore hätten machen können. Unsere Ideen und unser Spielkonzept greifen."
Sie müssen es richten
Er ist von den drei eingangs erwähnten Offensivkräften überzeugt, im Training würden sie ihre Tore machen. Balić meint dazu: "Wir machen uns nicht den ganz großen Druck. Wichtig ist, dass wir uns Chancen erspielen. Wenn der Knopf aufgeht, kommen die Erfolgserlebnisse." Es gibt auch keine andere Möglichkeit im Sturm. Thomas Goiginger und Mamoudou Karamoko sind verletzt, Alexander Schmidt hat man verpflichtet und gleich an St. Pölten weiter verliehen - gegen die Admira traf er doppelt. "Vielleicht hätte man mit jetzigem Wissen eine andere Entscheidung getroffen", so Thalhammer.
Zudem braucht es wohl mehr Tore gegen Streda. Die Slowaken sind gut "im Flow". DAC hat noch keines der sieben Ligaspiele verloren, hat dabei 25 Tore geschossen, nur sieben erhalten. In der Europa League-Quali schaltete der LASK-Gegner bislang Hafnarfjördur (2:0) und den tschechischen Vertreter Jablonec (5:3 n.V.) aus.