Franco Foda: "... dann läuft das Spiel in eine andere Richtung"

Österreich verliert die zweite Nations League-Partie gegen Rumänien mit 2:3. Alle Spieldaten und Stimmen zum Spiel.

Österreich – Rumänien 2:3 (1:1)

Klagenfurt, Wörthersee Stadion, SR Nyberg (SWE)

Tore: 0:1 Alibec (3.), 1:1 Baumgartner (17.), 1:2 Grigore (51.), 1:3 Maxim (69.), 2:3 Onisiwo (80.)

Österreich: A. Schlager – Lainer, Posch, Hinteregger, Ulmer – Baumgartlinger (59./Onisiwo), X. Schlager, Grillitsch (81./Monschein) – Sabitzer, Gregoritsch (73./Grbic), Baumgartner

Rumänien: Tatarusanu – Burca, Chiriches (74./Nedelcearu), Grigore, Bancu – Maxim, Cretu, Stanciu – Deac (40./Iancu), Alibec (68./Puscas), Coman

Stimmen zum Spiel

Franco Foda: „Wir haben schlecht begonnen, waren die ersten paar Minuten gar nicht im Spiel, haben aber dann verdient den Ausgleich gemacht und hatten eine Riesenchance durch Schlager. Da muss man in Führung gehen, dann läuft das Spiel in eine andere Richtung. Auch nach dem 1:3 haben wir noch alles versucht, das Spiel zu drehen. Die Mannschaft hätte ein Unentschieden verdient, aber so ist Fußball. In den einen oder anderen Bereichen haben uns ein paar Prozent gefehlt. “

Julian Baumgartlinger: „Unsere Chancenauswertung war nicht gut, im Gegensatz dazu war Rumänien sehr effizient. Ich glaube nicht, dass Rumänien verdient gewonnen hat, aber wir hätten uns besser anstellen müssen. Wir haben nach 15 Minuten gut den Rhythmus gefunden, sind auch in der zweiten Hälfte gut aus der Kabine gekommen. Aber die Standardsituation vor dem zweiten Tor war unberechtigt, so sind wir auf die Verliererstraße gekommen. Wir haben mehr als genug Chancen vorgefunden, um zu gewinnen. In den Auswärtsspielen im Oktober wird es nicht anders sein.“

Christoph Baumgartner: „Ich bin ganz klar unzufrieden, da helfen zwei Tore nichts. Wir wollten unbedingt gewinnen, da ist es egal, ob man selbst ein Tor macht. Wir sind nicht gut gestartet, dann aber gut zurückkommen. Wir haben es im Vergleich zum Norwegen-Spiel nicht geschafft, extremen Druck aufzubauen. Wir müssen uns ankreiden lassen, dass wir am Schluss nicht zu zwingenden Chancen gekommen sind.“

Mirel Radoi (Rumänien-Teamchef): „Ich bleibe dabei: Österreich ist auf jeden Fall die beste Mannschaft in dieser Gruppe. Das heißt aber nicht, dass wir nicht gegen sie gewinnen wollen. Österreich hat den besten Kader. Wir haben da super dagegengehalten – daher Glückwunsch an meine Spieler. Es war heute viel einfacher, uns auf das Spiel einzustellen, als am Freitag, weil wir ein paar Dinge beibehalten konnten. Alle Spieler auf dem Platz haben es wirklich super gemacht.“