Israel vor Lockdown: Salzburg-Spiel gegen Tel Aviv in Schwebe
Am kommenden Dienstag möchte Red Bull Salzburg den Champions League-Quali-Fluch gegen Maccabi Tel Aviv ablegen. Ob das in Israel sein wird, ist nach wie vor unklar.
Zwei Mal ist Red Bull Salzburg in jüngerer Vergangenheit gegen Clubs aus Israel aus der Champions League-Quali geflogen. 2009/10 gegen Maccabi Haifa, im Jahr darauf gegen Hapoel Tel Aviv. Nun soll es gegen Maccabi Tel Aviv endlich klappen. Ob das Spiel in Israel stattfinden wird können, ist aufgrund der dortigen Maßnahmen gegen das Coronavirus mehr als fraglich. Salzburg-Trainer Jesse Marsch ist skeptisch, wie er am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mitteilte: "Ich personlich möchte nicht in Israel spielen. Weil es ist gefährlich momentan, es ist gefährlich für unsere Gruppe."
Alternativen
Entscheiden muss das letztlich die UEFA. Als Alternativspielorte kommen etwa Griechenland oder Zypern in Frage. Zum Qualifluch meint Marsch: ""Ich glaube, dass in der Vergangenheit viele im Verein hier Stress und Angst vor so einer Quali-Runde hatten, weil sie es nicht geschafft haben. Aber im Moment haben wir eine Gruppe, die versteht, was Champions League bedeutet und was es dazu braucht. Das ist ein Vorteil für uns."
Ankick für das Spiel ist am Dienstag um 21 Uhr. Davor spielt Salzburg am Wochenende noch gegen den SCR Altach.