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Austria: Keine Zusage zu Kompensationsfonds nach 30. September

Austria-CEO und Bundesliga-Aufsichtsrat Markus Kraetschmer betont abermals die missliche Lage der Bundesliga-Klubs rund um sich ständig verändernde Regierungsmaßnahmen.

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"Hast du zu viele Variablen, kannst du eine Gleichung nicht lösen", erklärt Markus Kraetschmer in der 'Kronen Zeitung'. Nach anfänglichen Planungen mit 10.000 Menschen, dann bei Umschalten der Corona-Ampel auf 5.000 gelten nun 3.000 Fans im Fußballstadion. "„Den Vereinen fehlt die finanzielle Planbarkeit. Einerseits müssen wir bis 15. Oktober ein aktualisiertes Budget für 2020/21 einreichen, andererseits gibt es keine Zusage der Regierung, die Kompensationszahlungen aus dem Sportfonds für Corona-Ausfälle nach 30. September weiterzuführen", heißt es weiter. Wie die Zeitung berichtet, habe es auch aus der ersten Phase des Fonds noch kein Geld gegeben.

Natürlich wollen Fans, Sponsoren und Partner wissen, was die jeweils neue Lage bedeutet, erklärt der Austria-Boss weiter. Es scheint Stand heute nicht einmal mehr sicher, ob bei Rot keine Ligaspiele stattfinden würden: "Der Fußball hätte eine Chance verdient zu beweisen, dass es funktioniert. Man sah zum Start, wie diszipliniert die Fans in Österreich sind."

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