Reaktion auf 2. Liga-Fortsetzung: Solidarität gefordert

Freude bei der Bundesliga, Freude bei Aufstiegsaspirant SV Ried, Solidaritätseinforderung andernorts. Der Spielplan für und die Reaktionen auf die Fortsetzung der HPYBET 2. Liga.

Die Meisterschaft 2019/20 wird am 5. Juni 2020 fortgesetzt. Das letzte Bewerbsspiel findet am 31. Juli 2020 statt. Dieser Beschluss erfolgte mit 15 von 16 Stimmen. Die Voraussetzung dafür wurde bereits im Vorfeld durch den Beschluss des ÖFB Präsidiums zur Verlängerung der Saison 2019/20 geschaffen. Das erklärte die Bundesliga im Anschluss an die Pressekonferenz per Aussendung. Die Rahmenbedingungen hinsichtlich des Präventionskonzept sind die gleichen wie in der Bundesliga, finanziell gestemmt werden soll das Ganze unter anderem durch Anzapfung des Fonds für die Infrastruktur (>> Nachlese: Die Pressekonferenz zur Fortsetzung der 2. Liga)

 

Freude bei der Liga und dem Spitzenreiter...

Bundesliga-Boss Christian Ebenbauer freut sich: „Die Fortsetzung der Meisterschaft in der HPYBET 2. Liga ist aufgrund der wirtschaftlichen Situation und der Vorgabe der Spiele ohne Stadionzuschauer eine besondere Herausforderung. Umso mehr freuen wir uns, dass sich unsere Klubs dieser Herausforderung aktiv stellen und die Meisterschaft sportlich zu Ende führen werden. Die heute gezeigte Solidarität der Klubs ist beeindruckend.“ Ebenfalls erfreut zeigte sich die SV Ried, Haupttreiber der Fortsetzung. Finanzvorstand Roland Daxl sagte gegenüber den 'Oberösterreichischen Nachrichten': "Unser Einsatz in den vergangenen Wochen hat sich ausgezahlt. Wir haben einen ganz wichtigen Schritt Richtung Aufstieg gesetzt, jetzt wollen wir den wichtigsten auf dem Rasen machen."

 

... verhaltene Reaktion bei anderen

Blau Weiß Linz trat in den letzten Wochen in Person von Geschäftsführer Stefan Reiter - pikanterweise jahrelang Ried-Manager - als Mahner auf. Reiter meint in einem Statement: "Es wurde aus sportlichen Gründen Solidarität eingefordert, um die Liga fortsetzen zu können. Der FC Blau-Weiß Linz erfüllt diese Solidarität mit seiner Zustimmung dafür. Allerdings erwarten wir uns jetzt auch „wirtschaftliche“ Solidarität für die Vereine, die durch die Fortführung mit Mehrkosten belastet werden. Zum bereits angedachten Solidaritätsfond wäre es sicher angebracht, dass sich die Vereine der Bundesliga und auch der zukünftige Aufsteiger daran beteiligen. Wir von Blau-Weiß Linz werden jedenfalls alles daran setzten, die Meisterschaft sportlich sinnvoll zu beenden."

 

Der Spielplan

 

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