Rapid: Ohne Zuschauer geht es nicht

Die Bundesliga kann zwar fortgesetzt werden, für den SK Rapid Wien, den Klub mit den meisten Fans im Stadion, gibt es dennoch große Herausforderungen.

Zwar dürfen die Klubs der Bundesliga wieder Fußball spielen, die Corona-Krise ist aber nicht durchtaucht. Vor allem Rapid, das schlichtweg die meisten Fans im Stadion hat, muss nach wie vor kämpfen. "Der wirtschaftliche Schaden ist auch mit Geisterspielen enorm. Als Zusehermagnet sind wir die am meisten Leidtragenden", erklärt Geschäftsführer Christoph Peschek im 'Kurier'.

 

Liquide - bis September

Während sich viele freuen, dass es überhaupt irgendwie weitergeht, rechnet man bei Rapid, welchen finanziellen Schaden es geben wird: "Die nächste entscheidende Frage wird das Thema der Rückerstattung an Abonnenten und Business-Partner sein. Dazu gibt es nächste Woche konkrete Informationen. Es ist eine unglaubliche Krisensituation. Wir befinden uns mit Österreichs Fußball weiterhin in einem Überlebenskampf."

Wie lange das gut gehen kann? Eher nicht  sehr lange, meint Peschek: "Bei vielen Klubs hätte es im Sommer schon Liquiditätsprobleme gegeben. Mit unseren Einsparungsmaßnahmen und dem Gehaltsverzicht im sportlichen Bereich würde es über den September hinaus gehen. Es gibt für einige Monate liquide Mittel. Dauerhaft ist es aber nicht zu bewältigen, wenn Publikum ausgeschlossen bleibt."

 

 

++ BREAKING ++

 

Neu! Sport & Wirtschaft auf einen Blick: