Michael Liendl kritisiert Politik: "Herumgeeiere"

Seit kurzem haben die Spielmacher des WAC, Michael Liendl, und von Red Bull Salzburg, Zlatko Junuzovic, einen Podcast. Im Rahmen von "1016" machte der Routinier der Wolfsberger seinem Ärger Luft.

 "Ich verstehe diese Herumeierei nicht", sagt WAC-Spielmacher Michael Liendl am Sonntag im Podcast "1016" , den er gemeinsam mit seinem Salzburger Pendant Zlatko Junuzovic betreibt. Heute deutete Sportminister Werner Kogler eine baldige Rückkehr in den Betrieb an, Liendl meint: Wenn Deutschland jetzt auch schon anfängt, und bei uns die Zahlen ganz gut aussehen, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, dass man einmal mit dem Mannschaftstraining startet. Und dann auch dementsprechend bald mit der Saison."

 

Privilegien?

Auch zu den viel beschworenen angeblichen Privilegien des Fußballs hat der Routinier eine klare Meinung: "Wenn ich höre, dass der Fußball nicht bevorzugt werden soll, stelle ich mir die Frage, in welcher Form er am Ende wirklich bevorzugt wird. Ich sehe da eher eine Benachteiligung, wenn mittlerweile alle oder sehr viele ihrem Job nachgehen dürfen und wir nicht, obwohl wir keine Risikogruppe sind, an der frischen Luft spielen und sportlich sind."

Positiv sehen es übrigens beide Kicker, wenn man sich vor dem Start gemeinsam in Quarantäne begeben müsste: ""Jetzt wo die Mannschaft so lange getrennt war, ist es für das Teamgefüge glaube ich schon gut, wenn man wieder zusammen ist. Für den Teamspirit ist es schon wichtig, dass man wieder zusammenfindet."

 

 

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