Siegmund Gruber: "Aber das hilft nix - man muss das akzeptieren"

In einem Interview sprach der Präsident vom LASK über die Geisterspiele und dem großen finanziellen Schaden.

Die Europa League-Partie zwischen dem LASK und Manchester United, welches ohne Zuschauer stattfinden wird, schadet nicht nur den Änhängern der Linzer und der Mannschaft, die ohne den pushenden Fans auskommen muss, sondern auch finanziell schmerzt dieser Umstand dem Verein.

Siegmund Gruber, Präsident vom LASK, sprach gegenüber der Krone über das Geisterspiel und den bereits gekauften Ticktes: "Wir werden das Geld an die Ticketkäufer zurückzahlen, auch wenn wir das nicht müssten." Die Linzer Gugl wäre ausverkauft gewesen und die Rückerstattung wird ein sehr großer Aufwand für den Verein. Laut Gruber soll ein Betrag von rund "einer Million Euro" für das Zurückzahlen der Tickets enstehen. Allerdings findet der Präsident die Maßnahmen sehr übertrieben: "Ich halte die für überzogen! Aber das hilft nix - man muss das akzeptieren. Was mich aber so ärgert, ist, dass in England alle Freiluftveranstaltungen weiter erlaubt sind, weil sich der Corona-Virus im Freien offenbar gar nicht verbreitet."