So war der Restart in Österreich
In Österreich gab es durch die Corona-Krise ebenfalls jede Menge Einschränkungen. Das wirkte sich auf den privaten Bereich, die Wirtschaft und auf den Profisport stark aus. Beim österreichischen Fußball führten die Auswirkungen zunächst zu einer Unterbrechung der Bundesliga.
Letztmals gespielt haben die Vereine Anfang März, als der 22. Spieltag ausgetragen worden ist. Danach wurde der Spielbetrieb zunächst bis auf Weiteres eingestellt. Mittlerweile hat der Profifußball in Österreich die Erlaubnis für eine Fortsetzung des Ligabetriebes bekommen. Los ging es Anfang Juni, als es für die Vereine in der Qualifikationsgruppe oder in der Meistergruppe zur Sache ging. In den kommenden Wochen können die Sportwetter rund um die Bundesliga in Österreich wieder mit Wetten ihr Glück versuchen. Wer noch auf der Suche nach einem geeigneten Buchmacher ist, der sollte sich auf wettbonus360.com umschauen. Dort werden zahlreiche Buchmacher unter die Lupe genommen.
Die Qualifikationsgruppe legte vor
Nach den Ergebnissen der bisherigen 22. Spieltage stand fest, dass mit Austria Wien, SCR Altach, St. Pölten, Admira Wacker, SV Mattersburg und WSG Tirol insgesamt sechs Mannschaften spielen werden. Gleich zum Auftakt kam es zu einigen spannenden Duellen in dieser Gruppe. Austria Wien spielte zum Auftakt zu Hause gegen Admira Wacker. Im eigenen Stadion tat sich die Austria über weite Strecken der Partie schwer. Konnte aber durch einen Treffer von Dominik Fritz nach etwas mehr als einer Stunde am Ende einen knappen 1:0 Heimsieg feiern. Ein Schützenfest gab es in Tirol, wo der abstiegsbedrohte WSG Tirol im eigenen Stadion eine heftige 0:5 Packung einstecken musste. Zur Halbzeit lag der Gastgeber in dieser Begegnung mit 0:3 zurück. Im zweiten Durchgang waren die Tiroler nicht in der Lage sich heranzukämpfen. Durch die deutliche Packung befindet sich Tirol auf dem letzten Platz. Die Mannschaft muss sich in den kommenden Wochen steigern, wenn es noch mit dem Klassenerhalt klappen soll.
RB Salzburg weiter auf Meisterkurs
In der Meistergruppe spielen insgesamt sechs Vereine. Die beteiligten Mannschaften spielen in den kommenden Wochen den neuen Meister unter sich aus. Das ist längst nicht alles, weil es zusätzlich um die Startplätze für die kommende Champions League und Europa League geht. Es ist davon auszugehen, dass in der Meistergruppe in den nächsten Wochen für Spannung gesorgt ist. RB Salzburg holte vor dem Beginn der Meistergruppe 24 Punkte und ging beim Restart als Tabellenführer in diese entscheidende Phase der Spielzeit. Der Titelverteidiger geht für die meisten Experten als klarer Favorit auf den Titelgewinn ins Rennen. Die Roten Bullen gewannen in den vergangenen sechs Spielzeiten immer die Meisterschaft. Das soll sich nach dem Willen von Trainer Jesse Marsch nicht ändern. Beim Auftaktspiel hatte es der Serienmeister der letzten Jahre am Mittwochabend mit Rapid Wien zu tun. In der Red Bull Arena mussten die beiden Mannschaften logischerweise vor leeren Rängen spielen. Nach neun Spielminuten ging RB Salzburg durch einen Treffer von Patson Daka mit 1:0 in Führung und stellte die Weichen gegen Rapid auf Sieg. Im weiteren Spielverlauf waren die Roten Bullen überlegen, trotzdem dauerte es bis in die Nachspielzeit, ehe Noah Okafor durch seinen Treffer zum 2:0 für die endgültige Entscheidung sorgte. Der Wolfsberger AC musste beim Restart bei Sturm Graz antreten. Schob sich durch einen verdienten 2:1 Auswärtssieg in der Tabelle auf den 2. Tabellenplatz.
LASK verpatzt seinen Auftakt in der Meistergruppe
Der Wolfsberger AC profitierte von einem Ausrutscher des LASK. Die Linzer standen vor dem Auftaktmatch in der Meistergruppe noch auf dem zweiten Tabellenplatz. Bei drei Punkten Rückstand auf RB Salzburg wollten die Linzer mit einem Heimsieg den Druck auf den Tabellenführer erhöhen. Gegen den TSV Hartberg ging die Truppe von Trainer Valerien Ismael als klarer Favorit ins Spiel. Zunächst deutete viel auf den erwarteten Heimsieg hin, weil Klauss seine Mannschaft in der 9. Spielminute in Führung brachte. Allerdings musste LASK noch in der ersten Halbzeit den Ausgleichstreffer hinnehmen. In der zweiten Halbzeit fielen zunächst keine weitere Tore in dieser Begegnung. Entsprechend deutete viel auf eine Punkteteilung hin. Aus Linzer Sicht kam es noch schlimmer, denn in der Nachspielzeit musste Torwart Alexander Schlager einen zweiten Gegentreffer hinnehmen. Durch dieses späte Gegentor startete LASK mit einer Niederlage in die Meisterrunde. Linz muss sich jetzt schnell fangen und in den kommenden Spielen erfolgreicher agieren. Die Bundesliga wird in 28 Länder übertragen und erfreut sich im Ausland einer wachsenden Beliebtheit.