Rapid entscheidet am Matchtag, wer spielen kann

Rapid hat derzeit zwölf verletzte Spieler. Zuletzt gesellten sich Stürmer Taxiarchis Fountas, Offensivmann Kelvin Arase und Keeper Tobias Knoflach dazu. Gegen den TSV Hartberg könnten sie spielen.

Neben dem ohnehin schon großen Lazarett des Tabellenzweiten aus Hütteldorf kamen am Mittwoch die erwähnten Spieler auch noch hinzu. Kelvin Arase erlitt bei einem Zusammenstoß mit Hartbergs Tobias Kainz eine leichte Gehirnerschütterung, Taxiarchis Fountas hatte Schmerzen in der Wadenmuskulatur und Tormann Tobias Knoflach hatte beim Aufwärmen Schmerzen an der Ferse und spielte überhaupt nicht.

Trainer Dietmar Kühbauer meint in einer Aussendung: "Wir werden uns das genau anschauen, aber definitiv kein Risiko eingehen." Man wolle demzufolge am Sonntag entscheiden, ob die Spieler einsatzbereit wären. Die Verletztenliste ist ohnehin schon lang genug. Auf dieser Liste stehen neben den erwähnten Kickern Richard Strebinger, Christopher Dibon, Mateo Barac, Mario Sonnleitner, Thomas Murg, Philipp Schobesberger, Tamas Szanto, Nicholas Wunsch und Lion Schuster. Der Performance des SK Rapid Wien schdet das noch nicht, die letzten vier Spiele konnten allesamt gewonnen werden. Das führt dazu, dass Rapid mit nur fünf Zählern Rückstand auf Salzburg so nah am Serienmeister dran ist wie lange nicht.

 

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In den letzten drei Spielzeiten waren die Bullen so knapp vor Schluss bereits zwölf, elf bzw. 13 Punkte enteilt. Umgekehrt konnte allerdings keine Mannschaft in den letzten 30 Jahren in fünf Runden fünf Zähler Rückstand wett machen. Auch Kapitän Stefan Schwab will auf Rapid schauen: "Wir wollen auf alle Fälle unsere Serie in der Meistergruppe fortsetzen, wir sind derzeit richtig gut unterwegs und haben auch in der Steiermark verdient gewonnen. Jetzt haben wir die nächste Chance, weitere drei Punkte zu holen und die wollen wir endlich auch daheim gegen Hartberg nutzen. Die Elf von Markus Schopp ist von den sogenannten kleineren Vereinen gemeinsam mit Altach jene, die den attraktivsten Fußball spielt. Sie versuchen immer gut von hinten herauszuspielen und nehmen auch Risiko. Da passieren dann einfach auch Fehler und deswegen findet man oft viele Räume vor."

Der Kapitän warnt aber auch: "Wir dürfen uns jetzt keinesfalls zurücklehnen, es wird auch am Sonntag kein leichtes Unterfangen. Wir arrivierten Spieler sind besonders gefordert, dass wir in der Mannschaft das Feuer aufrecht erhalten und niemand glaubt, dass wir schon was erreicht hätten. Dafür sehe ich aber ohnehin keine Anzeichen und trotzdem dürfen wir auf unsere Bilanz der letzten 14 Runden durchaus stolz sein."

 

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