Corona: Verfahren gegen Vorwärts Steyr und KSV 1919
Die Bundesliga hat am Dienstag wegen Verstößen gegen das Corona-Präventionskonzept Verfahren gegen Vorwärts Steyr und KSV 1919 eingeleitet.
Noch vor dem Tätigwerden der Bundesliga hat sich der SK Vorwärts Steyr am Dienstag-Vormittag bei der Bundesliga-Geschäftsstelle gemeldet und informiert, dass die medizinische Abteilung des Klubs das Test-Pooling falsch interpretiert hat und jeweils nur ein Spieler pro Fünfergruppe getestet wurde (statt fünf Tests gemeinsam auszuwerten).
Somit wurden nicht sämtliche Akteure jede Woche wie vom Präventionskonzept vorgesehen getestet. Der SK Vorwärts Steyr hat heute sämtliche Akteure der „Roten Gruppe“ einem PCR-Test unterzogen, die Ergebnisse werden für morgen erwartet. Analog zu den Vorfällen bei der KSV 1919 wird auch gegen den SK Vorwärts Steyr ein Verfahren wegen Nichtbefolgung einer Verbandsanordnung beim zuständigen Senat 1 eingeleitet.
Verfahren gegen KSV 1919
Nachdem die KSV 1919 der Bundesliga bestätigt hat, dass in der letzten Woche nicht bei allen Personen der „Roten Gruppe“ eine PCR-Testung durchgeführt wurde, wurde ein Verfahren gegen die KSV 1919 eingeleitet. Die Akteure wurden gestern ein weiteres Mal flächendeckend getestet. Die heute ausgewerteten Ergebnisse sind allesamt negativ, auch jene der drei zuvor positiv getesteten Akteure. Die KSV 1919 bleibt bis auf weiteres in Quarantäne und kann den Trainings- und Spielbetrieb gemäß dem Präventionskonzept fortsetzen. Die ehemals Positiven befinden sich weiterhin in Einzelisolation und werden – genauso wie die gesamte Mannschaft - noch einer weiteren Testung unterzogen. Ist auch diese negativ, können sie nach Auskunft der zuständigen Gesundheitsbehörde wieder am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen.