Spielpraxis für die Euro: Hannes Wolf will Leipzig verlassen
Hannes Wolf will Leipzig zumindest leihweise verlassen, um Spielpraxis zu sammeln. Der Offensivspieler fürchtet eine Nichtberücksichtigung im österreichischen EM-Kader.
Hannes Wolf geht es wie anderen ÖFB-Spielern: Der Blick gilt nicht nur dem Frühjahr und dem eigenen Klub sondern vor allem auch der Teilnahme an der Euro 2020. Wie der Kicker nun berichtet, strebt Wolf daher eine Leihe zu einem anderen Klub an, da seine Perspektive in Leipzig in den kommenden Monaten nicht gerade positiv ist.
Rückblick: Seit rund drei Monaten trainiert der Flügelspieler nach seiner schweren Verletzung, die er im Rahmen der U21-Euro erlitten hat, mit der Kampfmannschaft wieder mit. Im Dezember gab es dann als Belohnung zwei Kurzeinsätze in den Schlussminuten gegen Hoffenheim und Düsseldorf. Danach musste er jedoch gegen Dortmund und Augsburg und auch gegen Union Berlin die Ersatzbank drücken. Die Konkurrenz auf seiner Position ist mit Marcel Sabitzer, Emil Forsberg und Christopher Nkunku groß.
Zudem hat Leipzig die Fühler nach dem spanischen U21-Europameister Dani Olmo von Dinamo Zagreb ausgestreckt. Sollte dieser Transfer klappen, wäre noch mehr Konkurrenz auf Wolfs Position. Der Österreich will daher zu einem Klub verliehen werden, der ihm Einsatzzeit garantiert. Doch das ist nicht so einfach, wie der Kicker schreibt: "Sportdirektor Markus Krösche weiß um das Anliegen des Österreichers, das Problem ist allerdings: Auch die Offensivspieler Mateus Cunha, mit dem sich Hertha BSC beschäftigt, und der mit Newcastle United in Verbindung gebrachte Ademola Lookman wollen RB noch in diesem Winter verlassen, weil sie mit ihren Reservistenrollen nicht zufrieden sind. Alle drei Spieler wird Krösche nicht ziehen lassen können."