Öffentliche Kritik an Oliver Glasner

Die 1:2-Niederlage gegen Hertha Berlin markiert einen vorläufigen Tiefpunkt für den VfL Wolfsburg. Oliver Glasners Sportdirektor, Jürg Schmadtke, kritisiert nun den Spielstil des Ex-LASK-Trainers.

Das Ziel ist Europa, aber mittlerweile schaut es nicht mehr so gut aus für den VfL Wolfsburg. Nach neun ungeschlagenen Spielen zu Saisonbeginn - vier Siege, fünf Remis - sowie dem Aufstieg ins Europa League-Sechzehntelfinale setzte es zum Rückrundenstart zwei Niederlagen. In den acht Spielen nach dem guten Saisonstart gab es fünf Niederlagen. Oliver Glasner-Kollege und VfL-Sportdirektor Jörg Schmadtke hatte schon nach dem 1:2 gegen die Hertha bei Sky gemeint: "Die Phase ist mehr als kompliziert. Wir müssen die richtigen Antworten finden. Im Moment scheint es so, dass wir sie nicht finden."

 

Zu offensiv?

Diese Kritik wiederholte er am Sonntag im Sport1-Doppelpass, meinte, man habe "bereits gedacht, weiter zu sein, als wir tatsächlich waren." Und weiter: "Wir müssen anfangen, neue Wege zu gehen. Wir spielen vorn konstant mit drei Spitzen. Und mein Eindruck ist, dass uns das nicht dabei hilft, Torchancen zu kreieren." Schmadtke ortet also zu offensiven Fußball. Um den Arbeitsplatz muss sich der Ex-LASK-Trainer wohl (noch?) keine Sorgen machen: ""Er bekommt die Unterstützung, die er braucht."

Bevor es nun am 20. Februar in Europa gegen Malmö um den Aufstieg geht, warten auf Wolfsburg noch gegen die Abstiegskandidaten Paderborn und Düsseldorf sowie Hoffenheim.