"In Österreich hatte ich den Ruf eines Feuerwehrmannes"
Heimo Pfeifenberger hat bekanntlich in Litauen bei Sudova Marijampole angeheuert. Bei Sky erklärt er, warum das als exotisch geltende Abenteuer wagt.
"Das Rundherum ist nicht pompös. Es ist alles einfach und familiär. Aber trotzdem professionell", erzählt Heimo Pfeifenberger bei Sky Sport Austria über seinen neuen Arbeitgeber, Suduva Marijampole, zuletzt drei Mal in Folge Meister. Eine andere Aufgabe als in Österreich, wo er bei Grödig, Wiener Neustadt oder dem WAC Vereine coachte, die nicht unbedingt ganz oben in der Tabelle zuhause sind. Darum sagt er: "In Österreich hatte ich den Ruf eines Feuerwehrmannes. Ich habe schon überlegt, ob ich warten soll, bis irgendwer nicht mehr gewinnt. Aber es war dann mehr wert für mich, als Mitfavorit in eine Saison zu gehen und internationale Spiele zu haben. Und wer weiß, vielleicht gelingt uns in der Qualifikation zur Champions League ein Lucky Punch!“
Nur der Titel
Champions League-Quali heißt natürlich was ganz eindeutiges: "Es zählt nur das Resultat. Und der Meistertitel. Der bringt mehr Einnahmen durch Sponsoren und durch die Qualifikationsspiele für die Champions League. Suduva ist zuletzt drei Mal hintereinander Meister geworden. Das ist überraschend, weil die Großstadtvereine Vilnius und Kaunas mehr Geld haben.“ Beide gelten auch als die größte Konkurrenz.
Im Kader stehen einige Bekannte: "Mihret Topcagic, der wenn er fit ist immer spielt, kenne ich noch vom WAC, dazu gibt es Josip Tadic, der bei Sturm Graz war und Tormann Ivan Kardum, der bei derAustria war. Es kann auch sein, dass wir österreichische Spieler holen.“