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Salzburg zieht ins Cup-Finale ein

Durch einen verdienten aber hart erkämpften 1:0-Sieg gegen den LASK zieht Red Bull Salzburg zum siebten Mal in Folge ins ÖFB-Cup-Finale ein.

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FC Red Bull Salzburg - LASK 1:0 (0:0)

Red Bull Arena, 10.021 Zuschauer
SR Robert Schörgenhofer

Tor: Hwang (50.)

Salzburg: Stankovic – Vallci, Ramalho, Wöber, Ulmer – Ashimeru, Mwepu, Okugawa (92./Onguene), Szoboszlai – Daka (89./Okafor), Hwang (83./Berisha)

LASK: Schlager – Wiesinger, Trauner, Filipovic – Ranftl, Holland, Michorl, Renner – Goiginger, Raguz (56./Klauss), Frieser (56./Tetteh)

Rote Karte: Ranftl (98./Torraub)

Gelb-Rote Karte: Mwepu (94./Foul)

Gelbe Karten: Ramalho, Szoboszlai, Vallci, Stankovic, Ashimeru bzw. Frieser, Schlager, Ranftl, Wiesinger

 

Spielbericht (Text: Aussendung ÖFB)

Titelverteidiger FC Red Bull Salzburg folgt dem SC Austria Lustenau ins Finale des UNIQA ÖFB Cups 2019/20. Die Salzburger erreichen das Endspiel zum 7. Mal in Folge. In einem umkämpften Halbfinal-Spitzenspiel setzen sich die Bullen gegen den LASK knapp mit 1:0 durch. Der entscheidende Treffer gelingt Hee-Chan Hwang in der 50. Spielminute.

Bereits nach fünf Minuten bleibt den Salzburger Fans der Torjubel in der Kehle stecken. Dominik Szoboszlai kommt nach einem langen Ball auf Patson Daka zum Abschluss, doch der Aufsetzer des Ungarn zieht an der linken Stange vorbei.

Sowohl RBS-Keeper Cican Stankovic als auch sein Gegenüber Alexander Schlager müssen etliche Male ihre ganze Klasse aufbieten. Zuerst grätscht Stankovic den Ball vor dem heranstürmenden Thomas Goiginger gerade noch ins Aus, wenige Sekunden später springt auch Schlager mutig in einen Salzburger Querpass.

In weiterer Folge entwickelt sich ein offenes Spiel mit leichtem Übergewicht für das Heimteam. Nach einem Freistoß des enorm präsenten Szoboszlai köpft Maximilian Wöber knapp über das Tor (30.). Im Gegenzug kommt Marko Raguz ebenfalls zum Kopfball und versenkt den Ball im Tor, doch das Schiedsrichterteam entscheidet richtigerweise auf Abseits.

Für den besten Angriff der ersten Hälfte zeichnen wieder die Salzburger verantwortlich. Eine Traumkombination über Szoboszlai, Hee-Chan Hwang und Daka findet in Schlager seinen Meister.

Die zweite Spielhälfte beginnt mit der Führung für die Salzburger. Mittels Steilpass wird Daka auf die Reise geschickt, der Angreifer legt uneigennützig quer, wodurch Hwang nur noch ins leere Tor einschieben muss (50.). Die Chance auf den raschen Ausgleich vergibt Joao Klauss. Nach einer Ranftl-Flanke scheitert die Nummer 9 der Linzer per Kopf.

Während der LASK zunehmend offensiver wird, bleibt Salzburg durch schnelle Umschaltmomente stets brandgefährlich. Hwang scheitert nach 70 Minuten per Außenrist an Alexander Schlager. Der Linzer Schlussmann ist auch bei einem Wöber-Kopfball bravourös zur Stelle (85.).

Die Oberösterreicher können nicht mehr entscheidend nachsetzen und kommen kaum noch zwingend vor das Salzburger Tor. In der Nachspielzeit sieht Reinhold Ranftl nach einer Notbremse noch die Rote Karte. Nach einer hektischen Schlussphase beendet Schiedsrichter Robert Schörgenhofer die Partie, die der amtierende Double-Gewinneraus der Mozartstadt für sich entscheidet.

Das UNIQA ÖFB Cup Finale 2019/20 zwischen FC Red Bull Salzburg und SC Austria Lustenau findet am Freitag, 1. Mai 2020 um 16.45 Uhr im Klagenfurter Wörthersee Stadion statt. ORF1 überträgt live. Der Ticketvorverkauf startet am 13. März. Details werden gesondert bekanntgegeben.

"Es ist ein Produkt unserer Mentalität und ein paar kleiner taktischer Umstellungen." - Jesse Marsch

Stimmen zum Spiel

LASK-Trainer Valérien Ismaël: „Glückwunsch an Salzburg zum verdienten Aufstieg ins Finale. Von uns war das heute zu wenig. Wir hatten zu viele Ballverluste, haben auch zu wenig Gefahr ausgestrahlt. Nichtsdestotrotz haben wir bisher eine starke Saison gespielt. Wir wissen, dass, wenn wir alles abrufen, jedem Gegner Probleme bereiten können. Vielen Dank an unsere Fans, die uns wieder überragend unterstützt haben. Unser Blick ist nun bereits auf das Spiel in Mattersburg gerichtet.“

Salzburg-Trainer Jesse Marsch: "Es war ein guter Kampf, ein gutes Spiel, vielleicht das beste seit der Winterpause. Der LASK hat uns bis zum Ende die Stirn geboten, aber wir sind im Finale, darauf bin ich sehr stolz. Es ist ein Produkt unserer Mentalität und ein paar kleiner taktischer Umstellungen."

 

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