Roman Mählich sauer wegen Canadi-Transfer

Dem Austria Lustenau-Trainer platzte bei der Pressekonferenz der Kragen wegen des Wechsels von Marcel Canadi zum SKU Amstetten.

"Es tut mir sehr leid, wie das abgelaufen ist, da bin ich auch menschlich von den handelnden Personen enttäuscht. Dass Marcel kommuniziert wurde, er hätte bei mir keine Chance - das stimmt einfach nicht. Mir Sätze in den Mund zu legen, die ich nicht getätigt habe, das ist aus meiner Sicht nicht in Ordnung! Mir tut es um Marcel leid, der hat seinen Lebensmittelpunkt in Vorarlberg. Ich glaube nicht, dass es sein Wunsch war, nach Amstetten zu gehen - und meiner auch nicht", polterte Austria Lustenau-Trainer Roman Mählich bei der Pressekonferenz zum Cupduell mit der WSG Tirol.

 

Nicht das erste Mal

Mählich hat wohl erst am Mittwoch erfahren, dass die Austria Canadi loswerden möchte. Überraschungen auf allen Seiten also, auch von Ex-Altach-Goalgetter Hannes Aigner, der Marcel Canadi berät. Er wurde offenabr ebenfalls überrascht. Mähilch schildert: "Ich habe seinen Vater extra kontaktiert, obwohl ich ihn nicht gut kenne, aber das war mir ein Anliegen. Und Marcel ist mit Tränen in den Augen in der Kabine gesessen und hat die Welt nicht mehr verstanden." Das passierte nicht das erste Mal: "Bei Kevin Kunz war es ähnlich. Da habe ich es noch regeln können. Aber wenn ich der Meinung bin, ein Spieler passt nicht zu uns, dann gehe ich zu ihm und sage ihm das. Bei Matthias Morys habe ich das gemacht, da war auch er der Meinung, dass das sportlich und finanziell nicht passt."

Und der Verein? Meinte in einem Statement, meinte, man wolle "die vom Trainer angesprochenen Irritationen so schnell wie möglich auszuräumen, damit sich die Mannschaft, das Trainer-Team und der ganze Verein voll auf das Cup-Viertelfinale konzentrieren können"