Reinhold Ranftl: "Erwarte Cup-Fight mit vielen langen Bällen"

Am Samstag (18 Uhr, Linzer Stadion) startet der LASK mit dem ÖFB-Cup-Viertelfinalspiel gegen Sturm Graz ins Frühjahr. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Traditionsteams in diesem Bewerb liegt bereits 21 Jahre zurück. (Text: Aussendung LASK)

Ganze 54 Tage dauerte die Winterpause der Schwarz-Weißen. Das Frühjahr beginnt ausgerechnet so, wie der Herbst endete: Mit einem Duell gegen den SK Sturm Graz. Diese letzte Begegnung mit den Grazern war hochdramatisch. Die „Blackies“ gingen in der Raiffeisen-Arena rasch mit 0:3 in Führung. Die Athletiker aktivierten in Halbzeit zwei ihre letzten Kraftreserven und sorgten mit einer spektakulären Aufholjagd für ein veritables Fußballspektakel. Am Ende stellte die Elf von Valérien Ismaël noch auf 3:3, verpasste dabei nur knapp den Sieg.

 

Souveräner ASK

Am Samstag steigt im UNIQA ÖFB Cup nun die Neuauflage dieses Fußball-Leckerbissens. Die Rahmenbedingungen könnten nicht besser sein: Flutlicht, Gugl, Cup-Bewerb  - alles ist angerichtet für einen tollen Fußball-Abend. Der LASK löste das Viertelfinal-Ticket mit souveränen Siegen gegen die UVB Vöcklamarkt, die Wiener Viktoria und den SCR Altach. Sturm Graz setzte sich gegen den USK Anif, Austria Klagenfurt und den Kapfenberger SV durch. Während in der Liga Spiele gegen Sturm an der Tagesordnung stehen, liegt das letzte Duell bereits 21 Jahre zurück: Dieses war gleichzeitig das Cup-Finale im Mai 1999. In einem denkwürdigen Spiel mussten sich die Schwarz-Weißen nach hartem Fight schließlich im Elfmeterschießen geschlagen gegeben. Es fehlen: Petar Filipovic, Markus Wostry (beide verletzt)

 

Cheftrainer Valérien Ismaël vor dem Spiel„Ich freue mich, dass es endlich wieder losgeht. Wir konnten uns gut erholen und haben gut gearbeitet. Nun liegt der Fokus auf dem Spiel. Konkret gilt es, unsere Tugenden und Prinzipien auf den Platz zu bringen. Wir stehen vor einem Heimspiel im Cup, es herrscht eine riesengroße Vorfreude.“

Reinhold Ranftl vor dem Spiel:  „Ich erwarte einen richtigen Cup-Fight mit vielen langen Bällen, wie wir das schon beim Spiel im Dezember gesehen haben. Morgen werden vor allem die zweiten Bälle entscheidend sein. Wir müssen die Zweikämpfe annehmen und uns voll reinhauen. Wenn wir das schaffen, bin ich guter Dinge, dass uns der Aufstieg gelingt.“