Jesse Marsch lobt Eintracht-Flexibilität

Der Cheftrainer von Red Bull Salzburg lobt vor dem Hinspiel gegn die Eintracht heute Abend in Frankfurt die Unausrechenbarkeit des Gegners.

Erfolgserlebnisse gab es keine im Vorfeld der Partie, Red Bull Salzburg verlor gegen den LASK und die Eintrach gegen Dortmund. Keine leichte Aufgabe für die neu formierte Gäste-Elf von Jesse Marsch, wie er meint: "Manchmal spielen sie mit Viererkette, aber bauen in einer Dreierkette auf. Sie haben Flexibilität, sie haben gegen den Ball 4-4-2 gespielt, mit Ball 4-2-3-1 oder 4-3-3. Immer nach der Winterpause ist das eine große Möglichkeit, aber wir sind auch für die Möglichkeit einer Dreierkette bereit."

 

Personelles

Verzichten muss Marsch auf einige Spieler, wie etwa Antoine Bernede (Schienbein), Rasmus Kristensen (Oberschenkel) und Philipp Köhn (Knöchel). Somit wird es wohl Patrick Farkas sein, der mit dem in Überform befindlichen Filip Kostic konfrontiert sein wird. Über ihn sagt Marsch: "Er ist ganz speziell. Er hat so gut gespielt die letzten zwei Monate, viele Assists, viele Tore gemacht, ist immer gefährlich, hat ein gutes Umschalten, ist clever im Eins-gegen-Eins."

Hohe Bälle in der Defensive werden für Salzburg ein bisschen 'einfacher', schließlich fehlt Martin Hinteregger gesperrt. "Es ist nicht einfach für Frankfurt ohne ihn, sie haben aber viele gute Spieler im Kader. Vielleicht ist Stefan Ilsanker sein Ersatz, ihn kennen wir auch." Die allgemeinen Chancen des heimischen Meisters schätzt Marsch eher kryptisch ein: "Ich denke, wir sind nicht der Favorit, aber unser Ziel ist es, Schritt für Schritt jede Runde eine große Leistung zu bringen und zu gewinnen. Warum soll man ein Turnier, bei dem man mitspielt, nicht gewinnen wollen?"