Alkmaar als Teil der LASK-“Dreifachbelohnung”

Der LASK trifft am Donnerstag im Sechzehntelfinale der UEFA Europa League auswärts auf AZ Alkmaar. Die Niederländer liegen auf dem zweiten Platz der Eredivisie, der Start ins Frühjahr verlief durchwachsen. (Text: Aussendung LASK)

Nach dem Sieg im ÖFB-Cup-Viertelfinale und dem Liga-Kracher gegen Salzburg hat der LASK nun die K.-o.-Phase der UEFA Europa League vor der Brust. Die “Dreifachbelohnung” findet damit in Alkmaar ihre Fortsetzung. Neben Espanyol Barcelona und den Wolverhampton Wanderers sind unsere Schwarz-Weißen die einzigen Europa-League-Neulinge, die auf Anhieb den Sprung in die K.-o.-Phase realisierten. Bereits zum zweiten Mal in der laufenden Europacup-Saison treffen die Athletiker auf ein Team aus den Niederlanden. In der Gruppenphase behielt der LASK gegenüber PSV Eindhoven die Oberhand (0:0; 4:1).

Mit AZ trifft der LASK in der Runde der letzten 32 auf den Tabellenzweiten der niederländischen Eredivisie. Die Elf von Trainer Arne Slot verlor im Herbst 2019 nur drei Ligaspiele und liegt aktuell sechs Punkte hinter Spitzenreiter Ajax Amsterdam. Der Start ins Frühjahr verlief für die Nordholländer dagegen durchwachsen: Drei Siege stehen ebenso vielen Niederlagen gegenüber. Gegen den Zweitligisten NAC Breda schied Alkmaar im Cup-Viertelfinale aus. Auch die Generalprobe für das UEFA Europa League-Hinspiel ging schief: Alkmaar verlor gegen Aufsteiger Twente Enschede mit 0:2.

 

Langer Weg für AZ

Der Weg in die Runde der letzten 32 war für AZ lang, aber äußerst erfolgreich: Die Holländer beendeten die Vorsaison auf Tabellenplatz vier und mussten deshalb bereits in der zweiten Qualifikationsrunde antreten. Gegen BK Häcken, FK Mariupol und Royal Antwerpen gewann AZ jeweils mit hohen Gesamtsiegen. Dieser Erfolgslauf setzte sich auch in der Gruppenphase fort. Mit Unentschieden gegen Partizan Belgrad und Manchester United sowie zwei Kantersiegen gegen den FC Astana landete Alkmaar am zweiten Gruppenplatz. Lediglich das Auswärtsspiel gegen ManUnited verlor man mit 0:4. Ebenso stark agierten die Schwarz-Weißen: Der LASK avancierte zum Überraschungsteam des Bewerbs und krönte sich in Gruppe D vor Sporting Lissabon, PSV Eindhoven und Rosenborg Trondheim zum Gruppensieger.

Das Duell mit AZ stellt für die Athletiker eine Erstauflage dar. Gegen andere österreichische Klubs musste Alkmaar bisher dreimal antreten: Einer Niederlage gegen den GAK (2004) folgten zwei Unentschieden gegen Austria Wien (2011). Einen unmittelbaren Berührungspunkt zwischen den beiden Klubs gibt es dann aber doch: LASK-Mittelfeldspieler James Holland stand zwischen 2009 und 2012 bei AZ unter Vertrag, Alkmaar war seine erste Station in Europa.

 

Cheftrainer Valérien Ismaël vor dem Spiel: „Wir freuen uns riesig auf das Spiel und sind bereit, eine Topleistung abzuliefern. Alkmaar ist eine starke Mannschaft, von deren letzten Ergebnissen wir uns nicht blenden lassen. Uns erwartet mit AZ ein spielerisch starker Gegner, gegen den wir eine starke Leistung benötigen werden!“

Alexander Schlager: „Die Gefühlslage innerhalb der Mannschaft ist sehr positiv. Es ist schön, während der Woche zu einem internationalen Spiel zu reisen. Wir sind hier, um morgen eine richtig gute Leistung abzuliefern. Wir alle freuen uns sehr auf dieses Spiel!“