Bayer Leverkusen und Manchester United kämpfen um die Unterschrift von Benoit Badiashile
Nachdem die Corona-Pandemie den Fußballkalender des Jahres durcheinandergewürfelt hat und die Landesligen und die Europapokalwettbewerbe erst gerade zu Ende gegangen sind, stehen die Fußballvereine Europas vor großen Ungewissheiten. Nichtsdestotrotz haben die Vorbereitungen auf die nächste Saison schon lange begonnen und die Fußballprofis ackern schon wieder für die Saison 2020/21. Während die Fußballer auf dem Trainingsplatz an ihrer Form arbeiten, feilen die Verantwortlichen an den Kadern für die nächste Saison.
Das Transferfenster wurde aufgrund von Corona ausgeweitet und es ist den meisten Clubs in Europa noch bis Anfang Oktober möglich, neue Spieler für ihr Team zu verpflichten. Während manch Verein schon viele Millionen in neue Spieler investiert hat, zeigen sich die meisten Clubs aufgrund der finanziellen Ausfälle durch Corona zurückhaltend. Zudem ist kürzlich durchgesickert, dass mit Lionel Messi einer der besten Fußballer aller Zeiten den Verein in diesem Sommer wechseln möchte. Dieser mögliche Königstransfer wird große Auswirkungen auf viele Vereine haben.
Ein anderer weit weniger bekannter Name, der aktuell regelmäßig auf den verschiedenen Transfertickern auftaucht, ist der von Benoit Badiashile. Der Franko-Kongolese steht aktuell bei AS Monaco unter Vertrag und gilt als einer der vielversprechendsten Innenverteidiger in Europa. Zwar hat der 19-Jährige erst im Winter seinen Vertrag bis 2024 verlängert, dennoch ist er wohl für eine angemessene Ablösesumme zu haben. Im Raum stehen marktwertgerechte 25 Millionen Euro Ablösesumme. In der abgelaufenen Saison kam Badiashile auf 16 Einsätze für den AS Monaco und zeigte, dass er ein sehr vielversprechender Spieler ist.
Der Name des in der Jugend des AS Monaco ausgebildeten Spielers wird immer wieder mit Bayer Leverkusen und Manchester United in Verbindung gebracht. Während von United nur berichtet wird, dass sie den französischen U-19 Nationalspieler schon lange beobachten, soll Bayer sogar dem AS Monaco ein Angebot unterbreitet haben. Das Portal „fussballtransfers.com“ berichtet, dass die Monegassen ein erstes Angebot von Leverkusen abgelehnt haben sollen. So soll Bayer 25 Millionen Euro Ablösesumme angeboten haben, Monaco aber deutlich mehr fordern. Der Club des EX-Bayern Trainers Niko Kovac soll zwar gewillt sein, sich von Badiashile zu trennen, allerdings mindestens 30 Millionen Euro Ablösesumme fordern. Ob Bayer so viel Geld für einen so jungen Verteidiger bieten wird, hängt wohl direkt davon ab, wie viel Geld die Werkself durch den möglichen Verkauf von Nationalspieler Kai Havertz einnehmen wird. Ob Manchester United in den Poker um den Spieler einsteigt, ist fraglich. Sie werden wohl zunächst versuchen, Lionel Messi zu verpflichten.
Der Transfermarkt und die Aussichten für die kommende Saison sind durch den Wechselwunsch des sechsmaligen Weltfußballers Lionel Messi ordentlich durcheinandergeraten. Besonders in England, wo es Messi nach übereinstimmenden Medienberichten hinzieht, könnten sich die Machtverhältnisse und die Quoten der Sportwetten in den nächsten Tagen und Wochen deutlich ändern.