Thanos Petsos wehmütiger Blick zurück auf Rapid
Von 2013 bis 2016 kickte der heutige WSG Tirol-Spieler Thanos Petsos bei Rapid, 2017/18 auch. Er blickt mit Wehmut auf die zweite Zeit zurück.
Die erste Zeit bei Rapid war recht gut gewesen, dann folgten Engagements bei Werder Bremen und Fulham. Petsos kehrte nach Hütteldorf zurück, hatte 2017/18 aber einen schweren Stand, wie er bei spox.com erzählt: "Als ich damals dazu gestoßen bin, lief es nicht so gut. Ich muss auch sagen, dass Dejan (Ljubicic) das sehr gut gemacht hat auf der Position. Ich spielte nur alle zwei, drei Wochen. Erst durch die Verletzung von Stefan Schwab kam ich regelmäßig zum Zug und war wieder "der Alte"." Der Mittelfeldspieler versteht auch die Hütteldorfer, dass sie die damalige Kaufoption nicht zogen: "Es ist ein bisschen schade. Wenn es so gelaufen wäre, wie in den ersten drei Jahren bei Rapid, dann wäre es klarerweise auch für Rapid eine Bereicherung gewesen. Aber zu diesem Zeitpunkt hat es einfach nicht gepasst."
Neustart in Wattens und Trainerkarriere
Gegenwärtig kickt Thanos Petsos für die WSG Tirol. Der heute 28 Jahre alte Kicker möchte wieder in die Spur finden, nachdem er zuvor monatelang ohne Verein war. Dennoch denkt er schon an die Zeit danach: "Ich habe bei Werder eigentlich nur trainiert, war bei Fulham verletzt. Vielleicht habe ich da den Körper geschont, wodurch die Karriere nun vielleicht etwas länger geht. Wir werden schauen. Es wäre super, wenn ich nachher im Fußball bleiben könnte, ob im Jugendbereich oder Profibereich werden wir dann sehen."
Petsos hat zum Abschluss noch einen weiteren wehmütigen Blick zurück parat, den wohl viele Rapid-Fans verstehen: "Die drei Jahre davor waren wir dreimal Vizemeister, und da hatte Salzburg wirklich eine Topmannschaft. Im letzten Jahr, 2016, hätten wir es vielleicht schaffen können, wenn Robert Beric nicht gegangen wäre. Aber sonst haben wir richtig gut abgeschnitten. Von dem her kann ich sagen, dass ich zufrieden mit der Zeit bei Rapid war."