Sebastian Prödl: "Jetzt weiß ich, dass es das wert ist, zu kämpfen"

Der österreichische Innenverteidiger konnte am Dienstag sein Comeback beim FC Watford feiern.

Sebastian Prödl konnte nach langer Verletzungspause eine Rückkehr beim FC Watford feiern. Im EFL Cup gegen Swansea City spielte der ÖFB-Legionär von Beginn an. Watford konnte sich mit einem 2:1 Sieg für die nächste Runde qualifizieren. Prödl äußerte sich gegenüber der Kleine Zeitung über...

... sein Comeback: "Es war ein guter Test, weil es viel zu tun gegeben hat. Ich habe gute Rückmeldungen bekommen, auch vom Verein. Das war ein erster, aber ein großer Schritt"

... seinen letzten Startelf-Einsatz im August 2018: "Das letzte Jahr war von Negativerlebnissen geprägt. Einerseits hat der Trainer nicht so richtig auf mich gesetzt. Andererseits hätte ich wohl gespielt, wenn ich nicht wegen Verletzungen zu ungünstigen Zeitpunkten ausgefallen wäre."

... seinen körperlichen Zustand: "Das Knie hält. Mir geht es gut. Es war eine richtig lehrreiche Phase in meinem Leben. Viele flüchten in solchen Momenten, ich stelle mich. Mich kann jetzt nichts mehr umhauen. Jetzt weiß ich, dass es das wert ist, zu kämpfen. Ich versuche immer positiv durchs Leben zu gehen, auch wenn es sehr mühsam ist.

... die Möglichkeit unter dem neuen Trainer: "Ich freue mich, dass ich beim neuen Trainer meine Chance bekommen habe. Es hat sich so angefühlt, dass ich mich auf diesem Niveau noch immer beweisen kann. Die Premier League ist die geilste Liga der Welt. Ich habe immer den Wunsch gehabt, mich in der Premier League zurückzukämpfen, weil ich mich, so lange es geht, auf höchstmöglichem Niveau messen will. Nur so kann ich auch mein Ziel, wieder eine Rolle in der Nationalmannschaft zu spielen, erreichen."

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