Klaus Schmidt: "Ich habe Erfahrung darin, wo einzusteigen, wo es Probleme gibt"
Klaus Schmidt spricht in einem Interview über seine jetzigen Aufgaben in der Südstadt und seinen vielen Trainerwechsel.
Klaus Schmidt, neuer Trainer beim FC Flyeralarm Admira, spricht in einem Interview mit Laola1.at über...
... über die Baustellen in der Mannschaft und wie er das Selbestvertrauen der Spieler stärken will: "Ja, es ist vorne eine Baustelle und hinten eine Baustelle. Deswegen muss man einfach schauen, dass man vorne irgendwie das eine oder andere Tor macht und hinten die Laden dicht bekommt. Diese Dinge sind im täglichen Training eigentlich normal. In erster Linie muss man aber am Selbstvertrauen bzw. Selbstbewusstsein schrauben. Jeder einzelne muss an sich und seine Fähigkeiten glauben. Natürlich gibt es viele Gespräche. Ich habe mir von jedem Spieler persönlich ein Bild gemacht. Wie stabil ist er? Wie sieht er die Situation? Dann versucht man mit der ganzen Mannschaft an ihren Stärken zu arbeiten. Aber auch ganz genau darauf hinzuweisen, an was es hapert. Also: Warum ist man im Kollektiv gegen den Ball nicht so gut, oder warum zögert man vor dem Tor in gewissen Situationen. Ich versuche relativ klar alle Dinge anzusprechen – ohne dabei darauf zu vergessen, die positiven Sachen hervor zu streichen. Das ist ein schmaler Grat und immer wieder spannend für mich."
... über seine ganzen Trainerstationen: "Wenn man alle meine Stationen Revue passieren lassen würde, wäre ich bei dem einen oder anderen Verein gerne geblieben. Aber gewisse Personen waren mit meiner Leistung unzufrieden. Bei anderen habe ich dann selbst die Reißleine gezogen. In diesem Fall habe ich meistens eine Verbesserung meiner Situation gesehen – etwas als ich von der 2. Liga in die Bundesliga gewechselt bin oder davon von der Regionalliga in der 2.Liga. Das war eigentlich immer nachvollziehbar. Aber ja, ich sehne mich schon einmal nach einer Station, wo ich länger arbeiten kann."
... über seine Trainer-Verpflichtungen während der Saison: "Ja, das heißt, dass ich Erfahrung habe, wo einzusteigen, wo es Probleme gibt. Und da bin ich jetzt schon zum wiederholten Male geholt worden - mit der Erwartung, dass es besser wird. Natürlich kann man es als eine Art „Feuerwehrmann“-Geschicht bezeichnen. Ich versuche mein Bestes, damit es besser wird. Und meistens hat es bisher funktioniert."