WAC will beim Spitzentanz mit Rapid den Takt angeben

Rapid präsentierte sich zuletzt stabil, ist seit fünf Bundesliga-Partien ungeschlagen. Der sonntägliche Gast aus Wolfsberg ist das aber seit sieben Ligaspielen und besiegte zwischendrin Mönchengladbach und holte ein Heimremis gegen die Roma.

Dementsprechend groß ist das Selbstvertrauen beim Wolfsberger AC. "Wir wollen dorthin, dass wir Taktgeber sind im Allianz Stadion", sagt WAC-Headcoach Gerhard Struber. im Vorfeld des Spiels. Dazu brauche es aber einiges: "Da müssen die Sinne zu hundert Prozent geschärft sein, dass wir wieder ans eigene Limit kommen." Struber kann personell aus dem Vollen schöpfen. Ganz im Gegensatz zu seinem Gegenüber Dietmar Kühbauer.  Der muss nach wie vor auf Neuzugang Koya Kitagawa (Sprunggelenksverletzung), Mittelfeldabräumer Srdjan Grahovac (Wade) und Thosten Schick (Bänderverletzung im Knie) verzichten, Tamas Szanto ist noch rekonvaleszent.

 

"Wir sind Rapid"

Trotzdem gehen die Hütteldorfer positiv in den sonntäglichen Spitzentanz gegen die Lavanttaler. Bei der Spieltagspressekonferenz gab Kühbauer aufgrund der zuletzt stimmenden Ergebnisse zu Protokoll: "Die Siege in den letzten Wochen haben uns sehr viel Selbstvertrauen gegeben. "Wir sind Rapid Wien - das soll nicht überheblich klingen, aber wir haben da echt eine tolle Unterstützung und eine tolle Mannschaft."

Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic ergänzte: "Wir sind noch nicht einmal in der Mitte unserer Entwicklungsphase." Mit einem Sieg könnte Rapid die Wölfe sogar überholen und sich Rang drei sichern. Sollte der LASK daheim gegen Mattersburg verlieren, wäre sogar ein punktemäßiges Gleichziehen mit den starken Linzern möglich.