Paulo Fonseca - Der neue Rom-Trainer im Profil

Der AS Rom war bereits seit einigen Monaten auf der Suche nach einem neuen Trainer, seitdem Eusebio Di Francesco den Verein verlassen hatte. Nachdem Trainer Claudio Ranieri den Posten im März kurzfristig übernahm, brauchte es eine längerfristige Lösung für das Team der italienischen Hauptstadt.

Hier wurde der Name Paulo Fonseca ins Rennen geschickt und nach einigen Diskussionen konnte der Erfolgstrainer von Shakhtar Donetsk tatsächlich abgeworben werden. In der Europa League ist der Trainer bereits mit seinem neuen Team am Start und legt dabei bisher eine gute Performance hin. Bei uns gibt es den neuen AS Rom-Trainer im Profil!

Seine Fußballkarriere

Paulo Fonseca kam ursprünglich in Mosambik zur Welt, hat jedoch einen portugiesischen Ursprung, und lebte später in Lissabon. Seine ersten Schritte im Fußball machte er bei dem Verein FC Barreirense ab 1991, später spielte er in Teams wie Leça, Belenenses, Marítimo und Vitoria Guimarães. Seine letzte Zeit als Spieler verbrachte er bei dem CF Estrela Amadora. In der Saison 2012/13 wechselte er auf die Trainerseite und wurde zum Trainer des Vereins FC Paços de Ferreira und konnte das Team in der Meisterschaft bis zum 3. Platz führen. Auch für den FC Porto war Paulo Fonseca bereits Trainer, danach wechselte er zu SC Braga und später in die Ukraine, um das Team Shakhtar Donetsk zu coachen. In seiner Zeit bei dem ukrainischen Team konnte Fonseca seine Stärke als Trainer richtig beweisen, denn die Spieler blühten unter seiner Leitung förmlich auf. Drei Saisons lang blieb der Coach im ukrainischen Team und konnte dabei mit seinem Verein in jedem Jahr sowohl die Meisterschaft, als auch den Pokal für sich entscheiden. Sein Ruf eilte ihm also bereits voraus, als der AS Rom nach einem neuen Trainer suchte.

Wechsel zu AS Rom

Eigentlich wäre Paulo Fonseca noch bis 2020 bei Shakhtar Donetsk unter Vertrag gewesen, entschied sich dann jedoch, dem Angebot nach Italien zu folgen. Mindestens zwei Jahre lang soll er nun das römische Team begleiten, auch jetzt schon spricht man über die Möglichkeit einer Verlängerung. Die Trainerposition im AS Rom wurde frei, nachdem Trainer Eusebio Di Francesco das Team nach knapp zwei Jahren verließ. Dieser wechselte in dieser Saison zu Sampdoria Genua, konnte seine Position aber nicht lange halten. Eigentlich wäre sein Vertrag bis 2022 gegangen, nachdem er jedoch sechs von sieben Spielen der Serie A verlor, wurde Eusebio Di Francesco kurzer Hand beurlaubt. Nachfolger für den Trainer sind bereits im Gespräch. Der AS Rom scheint mit seinem neuen Coach in besseren Händen zu sein, derzeit führt der Verein die Gruppe J mit fünf Punkten an und hat sich damit für die nächste Runde qualifiziert. Damit haben die Prognosen der Buchmacher perfekt ins Schwarze getroffen. Schon am dritten Spieltag glaubte man daran, dass der AS Rom hohe Chancen auf den Sieg gegen Borussia Mönchengladbach hat, dies hat sich nun bewahrheitet. Mit zwei Spielen unentschieden und einem Sieg kann man im Team bisher nur feiern. 

Die Europa League

Eines der wichtigsten Turniere im europäischen Fußball ist in vollem Gange: Die Europa League – und damit auch ein paar der ersten Spiele unter dem neuen Trainer für den AS Rom. Obwohl der italienische Verein seine eigene Gruppe derzeit anführt, gibt es zahlreiche Teams, die dem großen Erfolg noch im Weg stehen. Experten sehen die Vereine FC Chelsea und FC Arsenal als klare Gewinnerfavoriten. Aber auch ein paar Geheimfavoriten hört man immer wieder. Dazu zählt unter anderem Eintracht Frankfurt oder auch der RB Salzburg. Würde das Salzburger Team tatsächlich den Cup gewinnen, wären sie der erste Club aus Österreich, der bei diesem Wettbewerb den Titel erreicht hätte. Und auch in der Champions League haben die Salzburger eine großartige Gruppe erhalten. Ihre Fans sind guter Dinge!

Mit dem neuen Trainer Paulo Fonseca ist das Team AS Rom bisher mehr als zufrieden. Nach einem Trainerwechsel und einer Übergangslösung ist der Coach nun für zwei Jahre bei der römischen Mannschaft unter Vertrag, danach könnte auch noch ein Jahr verlängert werden. Bisher legt der AS Rom eine gute Figur in der Europa League hin – wir sind gespannt, wie es weitergeht!