Florian Grillitsch: "Das ist einer der Gründe, warum man dann vielleicht nicht spielt"

Der Hoffenheim-Legionär fiel in letzter Zeit oft verletzungsbedingt für das ÖFB-Team aus. Nun wartet er wieder auf seine Chance.

Florian Grillitsch, Mittelfeldspieler bei der TSG Hoffenheim, sprach im Interview mit laola1.at über...

... seine Reservistenrolle in der Nationalelf: "Wenn ich mal dabei bin, mal wieder nicht, mal wieder dabei bin, ist es natürlich schwieriger, dass man ins Team reinkommt, wenn die, die dann spielen, auch gut spielen. Das ist einer der Gründe, warum man dann vielleicht nicht spielt. Es ist dem geschuldet, dass ich immer wieder Pausen wegen Verletzungen drinnen hatte. Natürlich will ich spielen und versuche mich anzubieten. Ich denke, ich habe auch die Qualität dazu. Ich weiß, was ich kann und woran ich noch arbeiten muss. Am Ende des Tages entscheidet immer der Trainer, welchen Typ Spieler er will. Mehr als gut trainieren und mich anbieten kann ich nicht machen."

... seine Chancen auf einen Stammplatz: "Konkurrenzkampf ist überall da, das ist auch bei jedem einzelnen Spieler im Verein so. Das zeigt auch, dass wir eine gute Breite im Kader haben und Ausfälle kompensieren können. Ich denke, das spricht für uns."

... einen Transfer von Hoffenheim: "Letzten Sommer war es schon Thema, aber jetzt habe ich mir noch null Gedanken gemacht. Ich will eine gute Saison spielen. Dann wird man sehen, was passiert. Ich habe mich dann bewusst für Hoffenheim entschieden, weil ich mir gedacht habe, dass ich noch nicht am Ende meiner Entwicklung bin und auch mit dem neuen Trainer noch einen Schritt machen kann."

... die sportliche Situation in Hoffenheim: "Anfangs hat es ja schon geheißen, dass wir gegen den Abstieg spielen, weil wir nicht so viele Punkte geholt haben. Jetzt heißt es auf einmal wieder, wir spielen international. Das wird immer von außen hereingetragen, weil es gefühlt nur schwarz oder weiß gibt. Wir lassen uns jedoch nicht beirren.Wir haben einen neuen Trainer bekommen. Da ist es klar, dass nicht gleich von Anfang an von 0 auf 100 alles super läuft. Wir haben ein bisschen gebraucht, auch der Trainer hat ein bisschen gebraucht. Jetzt greift es immer mehr."