Werner Gregoritsch fordert weiter "Leidenschaft, Mut und taktische Disziplin"

Nach dem 2:0-Auftakterfolg gegen Serbien trifft das U21-Nationalteam am morgigen Donnerstag im zweiten Gruppenspiel der UEFA U21 EURO auf Dänemark. Gespielt wird ab 18.30 Uhr im Stadio Friuli in Udine. (Text: ÖFB)

Dänemark gewann die Qualifikationsgruppe 3 mit 23 Punkten knapp vor Polen (22), das sich ebenso wie Österreich über das Playoff noch ein EM-Ticket sicherte. Die Dänen gingen in zehn Qualifikationsspielen siebenmal als Sieger vom Platz. Zwei Unentschieden (auswärts 2:2 gegen Georgien und daheim 1:1 gegen Polen) und eine Niederlage (auswärts 1:3 gegen Polen) reichten in der Endabrechnung für einen EM-Startplatz. 

Die Mannschaft von Trainer Niels Frederiksen war zuletzt Stammgast bei U21-Endrunden und erreichte 2015 das Semifinale. 2017 musste man nach der Gruppenphase die Heimreise antreten. Angeführt von den beiden Offensiv-Akteuren Jacob Bruun Larsenvon Borussia Dortmund und Robert Skov vom FC Kopenhagen können die Nordeuropäer einiges an internationaler Erfahrung vorweisen. Das U21-Nationalteam hat mit Dänemark eine Rechnung offen. Ausgerechnet am 60. Geburtstag von Werner Gregoritsch im März 2018 setzte es in einem Testspiel eine bittere 0:5-Pleite. Im ersten Gruppenspiel im Rahmen der U21 EURO musste sich Dänemark am Montag Deutschland mit 1:3 geschlagen geben. 

„ Wir haben im ersten Spiel gegen Serbien unseren Plan hervorragend umgesetzt. Wir werden versuchen das auch gegen Dänemark weiter so durchzuziehen. Wir wollen mit Leidenschaft, Mut und taktischer Disziplin auftreten. Bei diesem Turnier sind wir in keinem Spiel Favorit, aber wenn jeder Spieler 100% gibt ist viel möglich, das haben wir bereits bewiesen. Jeder muss für den anderen laufen, nur gemeinsam können wir Erfolg haben“, schwört Teamchef Werner Gregoritschseine Truppe ein. „ Dänemark ist nach der Niederlage gegen Deutschland bereits unter Druck, sie müssen gewinnen. Das kann ein Vorteil für uns sein.“ Der 61-Jährige, dessen Team am ersten Spieltag als einziges ohne Gegentreffer geblieben ist, stellt auch klar: „ Wir spielen für Hannes Wolf und auch für Maximilian Wöber, Sandi Lovric und alle anderen, die hier nicht dabei sein können.“