Rapid besiegt Nürnberg im Test

Die Hütteldorfer gewinnen das Testspiel gegen den 1. FC Nürnberg mit 2:1.

SK Rapid - 1. FC Nürnberg 2:1 (1:1)
Allianz Stadion, 12.600 Zuschauer
Sonntag, 14. Juli 2019

Torfolge: 0:1 Margreitter (16.), 1:1 Murg (36.), 2:1 Knasmüllner (80.);

SK Rapid spielte mit: Strebinger; Müldür, Dibon, Barac (78. Hofmann); Schick (82. Auer), Murg (46. Knasmüllner), Grahovac, Schwab (78. Wunsch), Potzmann (61. Greiml); Badji (82. Arase), Schobesberger (61. Fountas);

Gelb: Barac, Badji; Dovedan

 

Der Spielbericht aus Sicht der Hütteldorfer:

Die Mannschaft trat, ohne den im Aufbau befindlichen Mario Sonnleitner und den angeschlagenen Dejan Ljubicic, wieder in der bekannten 3-5-2-Ausrichtung auf, die wir in der Vorbereitung bislang verfolgt hatten. Im neuen Heimtrikot lief somit erstmals im Allianz Stadion auch Thorsten Schick auf, später wurde mit Taxi Fountas ein zweiter Sommer-Neuzugang aufgeboten.

Die Anfangsphase gehörte vor 12.600 Fans den Gästen, die von Ex-Rapid-Coach Damir Canadi trainiert wurden. Konkrete Chancen stellten sich aber erst nach zehn Minuten ein: Nach einer guten Ballstafette kam der Ball hoch zu Aliou Badji, sein Schuss zog drüber (10.). Im Gegenzug bekam nach einem Konter Jäger den Ball in den Rückraum, sein Schuss strich knapp am Tor vorbei, Richi Strebinger war mit Fingern noch dran (15.). Aus dem resultierenden Eckball fiel aber das 0:1, als Margreitter per Kopf aus kurzer Distanz verwandelte (16.). Der Regen ließ nach, die Wolkendecke klarte auf uns Rapid kam zum Ausgleich: Thomas Murg schlenzte einen präzisen Freistoß vom Sechszehner ins Eck (36.)! Noch vor der Pause kam das Heimteam zu zwei weiteren Gelegenheiten: Ein Schuss von Schobesberger nach gutem Antritt wurde gehalten (38.), und bei einem Stanglpass von Stefan Schwab fand sich kein Abnehmer (42.).

Zur Pause ersetzte zunächst Christoph Knasmüllner den Torschützen Murg. Während es vom Block West, wo sich beide aktiven Fanszenen gesammelt hatten, weiter "Rapid Wien und FCN" lautstark erschallte, blieben weitere konkrete Möglichkeiten aber über weite Strecken Mangelware. Die beste hatte der Nürnberger Petrak, bei dessen Weitschuss Goalie Strebinger aber zur Stelle war und gut parierte (74.). Mit der schönsten Aktion des Spiels gelang uns aber das 2:1-Siegestor: Überlegter Pass vom gerade eingewechselten Niki Wunsch auf Mert Müldür, der direkt in die Mitte weitergab, wo Christoph Knasmüllner den Ball über die Linie drückte (80.).