Peter Stöger: "Position eines Sportdirektors für mich ein Thema"
Wie geht es dem Trainer, der als letzter ein Team an Red Bull Salzburg vorbei gecoacht hat?
Derzeit hat Peter Stöger eine Auszeit, die er durchaus zu genießen weiß, wie er bei Laola1.at verrät: "Bevor ich dieses Jahr Pause hatte, habe ich fast acht Jahre durchgearbeitet. Wenn man weiß, wie kurzweilig das Trainerleben ist, ist das eine unfassbar lange Zeit. Es tut mir gut, das Ganze ein bisschen aus der Distanz zu sehen. Ich genieße die private Zeit sinnvoll mit meiner Familie.“ Bis neue Aufgaben auf ihn zukommen, kann es noch dauern, bis zu einem Jahr, geht es nach ihm.
Manches stimmt, manches nicht
Im Gespräch war er oft, sowohl bei Rapid, als auch bei der Austria. In beiden Fällen eher für die Position des Sportdirektors. "Einiges, was kolportiert wird bzw. wurde, stimmt nicht und einiges, was gar nicht geschrieben wurde, war konkreter", erklärt er, "Grundsätzlich ist die Position eines Sportdirektors für mich ein Thema. Das habe ich ja auch schon gemacht. Es ist also nichts Neues für mich.“ Auch in Österreich zu arbeiten könne er, der sich in Deutschland bei Köln und Dortmund durchaus einen Namen gemacht hat, sich vorstellen. " Ob das schon zum jetzigen Zeitpunkt sein wird, weiß ich nicht genau."
Derzeit fällt der Name Stöger öfters, egal wo. Wenn das einmal nicht mehr sein sollte, ist es auch kein Problem, denn "ich hatte schon solche Phasen, wo ich nicht mehr gefragt war. Ich habe keine Angst davor." Und wenn es mit dem Fußball nichts mehr wird? "Dann mache ich eben etwas anderes."