Liste Fritz will Wacker Innsbruck unterstützen

Am Mittwoch will die Liste Fritz im Landtag einen Dringlichkeitsantrag zur Unterstützung von Wacker Innsbruck einbringen, der auch anderen Vereinen zugute kommt.

Gerade einmal 24.000 Euro Gewinn machte Wacker Innsbruck in der letzten Saison mit dem Stadioncatering, berichtet der Kurier. Gegen Hartberg soll der Gewinn lediglich 993 Euro betragen haben. "Jeder Dorfverein verdient durch seine Kantine deutlich mehr", erklärt Markus Sint von der Liste Fritz in der Zeitung. Das Catering wird vom Stadionbetreiber gestellt, die Mietkosten refundiert, aber so kann Wacker kein wichtiges Geld lukrieren.

 

Dringlichkeitsantrag

Der Antrag der Oppositionspartei Liste Fritz umfasst neben dem Wegfall der Mietkosten für das Tivoli-Stadion für Wacker (und auch Wattens und die Footballer Swarco Raiders) auch eine Einmalzahlung an den Absteiger. Diese soll eine Million Euro für die Nachwuchsförderung betragen. Die Liste Fritz nennt das "Hilfe zur Selbsthilfe". Die Kritik der Oppositionspolitiker richtet sich an die Landespolitik, die laut der Liste "Sporteventpolitik" macht. Jüngst fanden Rad-WM und Nordische Ski-WM in Tirol statt.

Wacker ist - 90minuten.at berichtete - seit 30. Juni schuldenfrei und braucht aber nach wie vor Geld.