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Warum die Fusion zwischen Wacker und Wattens nicht vom Tisch ist

Im Interview mit laola1.at lässt Wacker-Obmann Gerhard Stocker über einen mögliche Fusion mit Wattens aufhorchen.

Gerhard Stocker im laola1.at-Interview ..

... über Überlegungen einer Zusammenlegung: "Da wird von Wattens-Seite signalisiert, dass kein Interesse besteht."

... über die Sicht von Wacker Innsbruck zu diesem Thema: "Wacker ist immer gesprächsbereit. (...) Es hat 2002 ein Konzept gegeben (letzte Zusammenlegung der beiden Vereine, Anm.), von dem ich immer noch überzeugt bin, dass das für den Fußball in Tirol das Beste wäre. Ich bin zutiefst überzeugt, nachhaltig hat nur ein Verein die Chance in der höchsten Spielklasse zu überleben. Zwei Vereine in der 2. Liga, dann hat man eine gute Pyramide. Da muss dann extrem zusammengearbeitet werden und nicht der Neid herrschen. Ich habe in Tirol generell das Gefühl, dass die Stimmung ist, dass man dem Wacker ja nicht zu viel gibt, weil der dann zu stark werden könnte. Es müssten schon alle gerne der Spitze zu arbeiten."

... über den möglichen Aufstieg von Wattens in die Bundesliga: "Es wird insofern ganz sicher schwieriger, in dem die Abwicklungen, wenn zwei Vereine am Tivoli spielen, ganz sicher nicht einfacher werden. Das ist eine Mehrarbeit. Man muss sich dann wirklich zusammensetzen und überlegen, wie man das für beide Teile kostengünstig machen kann. Natürlich wird es zudem in der Sponsorenlandschaft und bei den öffentlichen Entscheidungsträgern heißen, dass zwei Mannschaften in der gleichen Liga auch gleich unterstützt werden. Das heißt dann aber nicht, dass Sponsorengelder verdoppelt werden, sondern es gibt 20% mehr, geteilt durch zwei sind das dann 60%. Wenn man bedankt, dass wir in dieser Hinsicht wirklich nicht auf Rosen gebettet sind, wird es schwieriger."

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