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Durchschnittlich drei Neuzugänge pro Klub, Kicker unter 23

Die Bundesliga informiert über die Transferbilanz des Wintertransferfenster 2019. (Text: Aussendung Bundesliga)

Der FC Red Bull Salzburg setzte den Schlusspunkt der diesjährigen Wintertransferzeit. Um 16.45 Uhr verarbeitete die Bundesliga-Geschäftsstelle die Anmeldeunterlagen für Antoine Bernede, der von Paris Saint-Germain nach Österreich wechselte. Außer den Salzburgern waren auch der SK Rapid Wien, der TSV Prolactal Hartberg, RZ Pellets WAC und der FC Wacker Innsbruck (zwei Transfers) am Mittwoch noch aktiv, bevor um 17 Uhr das Transferfenster schloss. Mit sechs Transfers am letzten Tag der Übertrittszeit war es damit der intensivste letzte Transfertag seit fünf Jahren. Im Vorjahr hatte es im Vergleich dazu nur drei Transfers am letzten Tag gegeben.

 

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Die Neuzugänge sind weiterhin jung

Insgesamt 73 Neuzugänge wurden von den Klubs der Tipico Bundesliga und HPYBET 2. Liga in dieser Winter-Übertrittszeit der Bundesliga gemeldet. Das Durchschnittsalter der Neuzugänge beträgt 22,6 Jahre und befindet sich damit auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr (22,5 Jahre) sowie unter dem Fünf-Jahres-Schnitt (23,0 Jahre).

Tipico Bundesliga: Durchschnittlich drei Zugänge pro Klub

In der höchsten Spielklasse fanden insgesamt 30 Transfers statt, 12 davon (40 Prozent) innerhalb Österreichs. Von den 18 Spielern, die aus dem Ausland geholt wurden, kamen gleich sieben Spieler aus Deutschland, je ein Spieler wurde aus elf anderen Ligen verpflichtet. Der TSV Prolactal Hartberg verpflichtete mit fünf Neuzugängen die meisten der Liga, gefolgt vom CASHPOINT SCR Altach mit vier und gleich fünf Klubs mit je drei neuen Spielern. Im Schnitt holte jeder Klub (aufgerundet) drei Neuzugänge, davon einen aus Österreich und zwei aus dem Ausland.

Neuzugänge Tipico Bundesliga:

TSV Prolactal Hartberg: 5
CASHPOINT SCR Altach: 4
LASK: 3
FC Red Bull Salzburg: 3
FC Wacker Innsbruck 3
SK Puntigamer Sturm Graz: 3
RZ Pellets WAC: 3
SK Rapid Wien: 2
FC Flyeralarm Admira: 2
FK Austria Wien: 1
spusu SKN St. Pölten: 1 (Leih-Ende im November 2018)
SV Mattersburg: 0

 

Drehscheibe HPYBET 2. Liga

In der HPYBET 2. Liga holten die Klubs durchschnittlich ebenfalls (gerundet) drei Verstärkungen fürs Frühjahr, im Gegensatz zur Tipico Bundesliga kamen diese jedoch zu 2/3 aus Österreich. Mit durchschnittlich drei Neuzugängen pro Klub liegen die Klubs sowohl in der Tipico Bundesliga, als auch in der HPYBET 2. Liga genau im Schnitt der vergangenen fünf Jahre. Insgesamt wurden in der zweithöchsten Spielklasse 43 Spieler (26 aus Österreich, 17 aus dem Ausland) verpflichtet, der SV Horn war mit 7 Neuzugängen am aktivsten, gefolgt von SV Licht Loidl Lafnitz mit sechs und SKU Ertl Glas Amstetten mit 5 Neuen. Die neue 2. Liga wurde in dieser Transferperiode auch gleich ihrer Funktion als Drehscheibe gerecht: gleich sieben Spieler, die im Herbst noch in der zweithöchsten Spielklasse zum Einsatz gekommen waren, schafften im Winter nun den Sprung in die Tipico Bundesliga.

Neuzugänge HPYBET 2. Liga:

SV Horn: 7
SV Licht Loidl Lafnitz: 6
SKU Ertl Glas Amstetten: 5
SK Austria Klagenfurt: 4
SC Wiener Neustadt: 4
SK Vorwärts Steyr: 4
FC Juniors OÖ: 3
FAC Wien: 2
SV Guntamatic Ried: 2
WSG Swarovski Wattens: 1
SC Austria Lustenau: 1
FC Wacker Innsbruck II: 1
FC Blau Weiß Linz: 0
KSV 1919: 0
Young Violets Austria Wien: 0
FC Liefering: 0

 

Nachweislich arbeitslos gemeldete Spieler können nach positiver Beurteilung durch den Senat 2 auch nach Ende dieses Transferfensters noch bis zum 13. Februar, 17:00 Uhr, verpflichtet werden.

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