UEFA-Boss Ceferin will Abseits- und Handspielregelung diskutieren

Geht es nach UEFA-Boss Aleksander Ceferin und diversen Toptrainern, bedarf es im Regelwerk Nachschärfungen bei Abseits- und Handspielregel.

Trotz Videoassistentreferee gibt es im heutigen Fußball immer wieder Diskussionen nach Abseitsentscheidungen. Dazu nahm UEFA-Präsident Aleksander Ceferin im Daily Mirror Stellung: "Wenn man eine lange Nase hat, ist man heutzutage im Abseits. Die Linien werden ja auch von den Videoassistenten gezeichnet. So gesehen ist es eine subjektive Zeichnung von objektiven Kriterien, was ein bisschen seltsam ist." Er könne sich vorstellen, dass es in Zukunft eine gewisse Kulanz geben könnte, von zehn oder 20 Zentimetern.

Auch punkto Handspiel wünschen sich der UEFA-Boss und viele Toptrainer Nachschärfungen, was ein Erlebnis bei einer Tagung mit Trainern europäischer Topklubs zeigt: "Alle Topcoaches unserer europäischen Teams (waren da), und unser Schiedsrichter-Chef Roberto Rosetti zeigt ein Handspiel. Er fragt: 'Handspiel, oder nicht?' Der halbe Raum sagt Ja. Die andere Hälfte sagt Nein. Also sagt mir, wie eindeutig die Regel ist? Wir wissen es nicht."