Transfer-Check: Die besten Bundesliga-Neuzugänge in 2024/2025!
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Transfer-Check: Die besten Bundesliga-Neuzugänge in 2024/2025!

Der erste Saisonabschnitt in der Admiral Bundesliga liegt hinter uns. Die laufende Winterpause ist der ideale Zeitpunkt, um einen Blick zurückzuwerfen und die Situation in der Hinrunde zu analysieren.

Dazu gehören auch die Leistungen der Sommer-Neuzugänge, an denen es keineswegs mangelte – denn schließlich war die vergangenen Transferperiode mit knapp 200 Neuverpflichtungen alles andere als langweilig.

 

Mehrere Glücksgriffe in den Sturmreihen

Die Investitionen in die Sturmreihen haben sich gleich in mehreren Fällen bezahlt gemacht. Insbesondere in Graz kann man sich diesbezüglich glücklich schätzen, da der Rekordeinkauf Mika Biereth (9 Mio. Euro) mit 11 Treffern und 4 Assists der torgefährlichste Spieler der Liga war. Seine Top-Form weckte das Interesse vieler europäischer Clubs, sodass der Däne im Januar nach Monaco wechselte – was den Grazern eine stolze Summe von 13 Mio. Euro brachte.

Beim Scouting für die Angriffsreihe war man auch in den Reihen von Austria Wien erfolgreich. Gemeint ist damit primär Maurice Malone, der auf Leihbasis aus Basel kam und mit 6 Toren und 3 Assists auf sich aufmerksam machte. Auch mit dem Leihtransfer des Slowenen Nik Prelec (Cagliari Calcio; 3 Tore und 1 Assist) kann man zufrieden sein. Die Veilchen hatten generell eine gute Transferperiode, da sich auch der erfahrene Aleksandar Dragovic (Innenverteidigung) sowie der Gambier Abubakr Barry (Mittelfeld) direkt nach ihrer Ankunft als Stammpersonal etabliert und wichtige Rollen beim Höhenflug der Wiener in der Hinrunde gespielt haben.

Einen Grund zur Freude hat man auch beim Erzrivalen Rapid. Dafür sorgt der kroatische Stürmer Dion Drelja Beljo, der zum Saisonbeginn aus Augsburg ausgeliehen wurde. Der 22-Jährige erwies sich tatsächlich als ein echter Volltreffer, da er wettbewerbsübergreifend in 30 absolvierten Pflichtspielen auf 14 Tore kam (2 Assists). Bei Torschützenwetten auf sicheren Plattformen sollte man den jungen Kroaten insbesondere im Rest der UEFA Conference League unbedingt auf dem Zettel haben – denn mit 3 Treffern und 2 Assists war er fast an der Hälfte aller 11 Rapid-Tore beteiligt.

Einige andere Top-Transfers

Fast jeder der österreichischen Bundesligisten landete im Laufe der Sommer-Transferperiode mindestens einen Glücksgriff. Ein gutes Transfer-Händchen hatte man in erster Linie beim Wolfsberger AC. Im Rampenlicht steht der 23-jährige Serbe Dejan Zukic, der für nur 900 Tausend Euro aus Vojvodina verpflichtet wurde. Der technisch begabte Mittelfeldspieler bestritt jedes der 16 bisherigen Ligaspiele, wobei er es auf jeweils 4 Tore und Assists brachte und es somit vier Mal ins Team der Woche schaffte. Auch die Flügelspieler David Atanga (3 Tore und 1 Assist) und Angelo Gattermayer (jeweils 3 Tore und Assists) sowie der linke Außenverteidiger Maximilian Ullmann (2 Tore und Assists) haben nicht lange gebraucht, um sich ins Team zu integrieren – was sich auch an den Statistiken erkennen lässt (zweitbester Angriff der Liga).

Einen äußerst guten Einstand in der neuen Umgebung hatte auch Maximilian Entrup. Obwohl er – aufgrund einer Knieverletzung – den Beginn der Saison verpasste, kam er in nur 10 Ligaspielen im LASK-Trikot auf 6 Tore und eine Vorlage. Seine Verpflichtung ist definitiv einer der Hauptgründe, warum die Schwarz-Weißen noch immer den Anschluss an die Meistergruppe halten.

Verkorkste Kaderplanung in Salzburg

Anders als in den letzten Jahren war man bei der Kaderplanung in Salzburg zum Beginn dieser Saison nicht erfolgreich. Tatsächlich wird in den Medien immer öfter von einer verkorksten Kaderplanung der Bullen geredet, die als Hauptgrund für die lang andauernde Formkrise betrachtet wird. Besonders enttäuscht ist man vom Neuzugang aus der englischen Premier League, da der 12-Millionen-Mann Bobby Clark vom FC Liverpool nur wenig von seinem Talent zeigte. Grundsätzlich herrscht die Meinung, dass der Vorstand der Bullen zu naiv handelte und sich zu sehr auf talentierte Nachwuchsspieler fokussierte – denn für ein erfolgreiches Titelrennen braucht man Erfahrung im Team, oder nicht?

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