Unerlaubter Pyro-Einsatz: Sperre des Rathausplatzes droht

Der unerlaubte Einsatz von Pyrotechnik am Wiener Rathausplatz am 1. Mai könnte unangenehme Folgen haben. Die Bundesliga droht jetzt mit einer Platzsperre. (Satirebeitrag von 90minuten.at)

 

Dunkle Wolken über der SPÖ

Das Wetter hat gepasst, der Regen ist ausgeblieben. Beste Voraussetzungen also für ein Fest am Wiener Ring. Und der Wiener Maiaufmarsch der SPÖ verlief zunächst wie immer: Tausende Fans waren gekommen, um dem Team und seinem Kapitän mehr oder weniger zuzujubeln.

 

Doch einige unbelehrbare, sogenannte “Fans”, konnten es wieder einmal nicht lassen: Ohne Ankündigung zündeten sie kurz vor der Rede von Kapitän Werner Faymann einige pyrotechnische Gegenstände. Die Ordner waren rasch zur Stelle, glücklicherweise gab es keine gesundheitsgefährdeten Zwischenfälle.

 

Damit droht der SPÖ weiteres Ungemach. Nicht nur, dass die vertragliche Situation von Kapitän Werner Faymann derzeit mehr als ungeklärt scheint, könnte der Klub nun eine Platzsperre ausfassen. Die Bundesliga hat die Bilder jedenfalls vernommen. In einer ersten Aussendung meinte Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer: “Da es keine Anmeldung bzw. Genehmigung für das Abbrennen von Pyrotechnik heute gegeben hat, werden wir ein Verfahren einleiten”, so der Liga-Chef. Angesprochen auf den möglichen Strafrahmen meinte Ebenbauer: “Das ist aus jetziger Sicht schwer zu sagen, es ist aber gut möglich, dass wir für das kommende Jahr eine Platzsperre aussprechen müssen.” 

 

Eine Krisensitzung des Klubs soll nun am Montag die Vorfälle beim Maiaufmarsch analysieren. "Wir können es uns nicht erklären, wie so etwas passieren konnte. Gerade jetzt, wo die Stimmung so gut ist, muss so etwas passieren. Wir werden unseren Kurs jedenfalls nicht verändern", so Kapitän Faymann in einer ersten Reaktion. 

(Satire-Beitrag)