Rot-weiß-rote Fanblogger: Endlich in Bordeaux - die EM kann beginnen

Neben Team Mandi hat sich auch das zweite rot-weiß-rote Fanblogger-Team (Team Didi) auf die Socken gemacht, um Bordeaux rechtzeitig zu erreichen.

 

Nach monatelangen Planungen und einer schier nicht enden wollenden Warterei auf DAS Großereignis schlechthin, die UEFA Euro 2016, war es Sonntagsmorgen endlich so weit. Wir, eine vierköpfige Reisegruppe niederösterreichischer Fußballfans, durften unsere Mannschaft endlich wieder einmal zu einem Großereignis begleiten! Wir brachen Sonntag in der Früh zeitig in Richtung Bordeaux auf, schließlich hatten wir mit unserem brandneuen Fiat Tipo eine lange Anreise vor uns! Der erste Zwischenstopp brachte uns nach Igls, wo wir unser viertes und letztes Teammitglied aufschnappten und eine erste Stärkung zu uns nahmen. Danach ging es weiter durch Vorarlberg, ehe wir gegen Mittag die Grenze zur Schweiz überschritten. Über Zürich, Bern und Genf betraten wir gegen 16 Uhr französischen Boden! Was für ein Gefühl! Vom Osten des Landes ging es über Lyon ganz in den Westen nach Bordeaux, wo wir nach der ein oder anderen kurzen Zwischenstation spät in der Nacht das Quartier bezogen.

 

 

Frisch erholt von den Reisestrapazen, brachen wir gemeinsam mit einer zweiten Reisegruppe aus Österreich nach einem ersten Frühstück in einem Bistro zu einer Wein Tour durch das berühmte Médoc auf! Hier haben die besten und edelsten Rotweine ihren Ursprung. Entlang der Weinroute, die eher einer Prunkstraße voller beeindruckender Chateaus glich, verkosteten wir natürlich auch den ein oder anderen Tropfen! Die unterschiedlichen Geschmäcker einiger Weine blieben auch uns „Laien“ nicht verborgen und die Faszination des französischen Rotweins holte uns bei den ersten Kostproben und Kellerbesichtigungen schnell ein. Gegen 18 Uhr kehrten wir zurück nach Bordeaux, um die Spiele Irland vs. Schweden und Italien vs. Belgien in den Pubs zu verfolgen. Schließlich waren ja auch potentielle Achtelfinalgegner dabei! Die Straßen waren bereits mit hunderten lautstarken Österreich-Fangs gefüllt, die klar den Ton angaben. Während einige Waliser immer noch beharrlich an dem Erfolg ihres Auftakttriumphes feierten, waren die Ungarn am ersten Abend klar in der Unterzahl! So tranken wir das ein oder andere „Bière“, ehe wir uns gegen Mitternacht für den „Matchday“ zurückzogen. 

 

 

 

 

Endlich am Ziel - das Stadion in Bordeaux - jetzt kann die EM für uns kommen