Besserwissen für Nicht-Fußballfans
Wer war seit 10. Juni nicht in der Situation, mit seinen Freunden EM schauen zu „müssen“ und dabei in Wahrheit wenig oder keine Ahnung von Fußball oder den an der EM teilnehmenden Nationalmannschaften zu haben? Nicht verzagen, EF Sprachreisen, der weltwei
Auch wenn Österreich inzwischen ausgeschieden ist, fiebert das ganze Land noch fleißig bei der EM mit. Selbst diejenigen, die sich sonst nicht für Fußball interessieren, landen mit Freunden entweder auf einem der zahlreichen Public Viewing-Plätze oder mit einer großen Schüssel Popcorn auf der Couch. „Die EM ist ein gutes Beispiel dafür, wie Großereignisse Nationen verbinden und Grenzen zwischen Sprachen und Kulturen in Windeseile überwunden werden. Viele unserer Sprachschüler, die jetzt in einer der an der EM teilnehmenden Nationen ihren Auslandsaufenthalt verbringen, erzählen uns begeistert, wie sie das Spektakel dort miterleben“, kommentiert Mag. Cornelia Lindner, Programmleiterin Sprachkurse im Ausland bei EF Sprachreisen, die EM. Damit wirklich jeder bei diesem multikulturellen Großereignis fachsimpeln kann, hat EF Key Facts rund um die italienische, französische und spanische Nationalmannschaft zusammengestellt und bietet einen Einblick, wie die EM in Spanien – dem bereits ausgeschiedenen Titelverteidiger – wahrgenommen wird. Der 21-jährige Daniel Hölzl berichtet von seiner Sprachreise mit EF in Barcelona darüber.
Italien: „Gli Azzurri“
In Anlehnung an die Farbe der königlichen Dynastie, die Italien im Jahr 1861 vereinigt hat, hat das italienische Team die Farbe Blau (ital.: azzurro) für seine Trikots gewählt. Der typische Gesang der italienischen Fans ist Forza Azzurri, was inhaltlich übersetzt Blaue Macht bedeutet. „Sieht man sich gemeinsam mit Italienern das Viertelfinale am 2. Juli an, kann die Frage Dove guardiamo la partira stasera? (dt.: Wo schauen wir heute Abend das Spiel an?) sehr hilfreich sein“, so die EF-Expertin. Interessant ist, dass alle italienischen Stars der Nationalmannschaft bei italienischen Fußballvereinen spielen und nur der Abwehrspieler Matteo Darmian sein Geld beim englischen Topclub Manchester United verdient.
Frankreich: Mehr als Kopfstoß
Der Moment, als Zinédine Zidane Marco Materazzi während der WM 2006 einen Kopfstoß verpasst hat, ging medial um die Welt. Seitdem hatte das Nationalteam einige Hürden und Skandale zu überwinden. Aus diesen ist es nun gestärkt hervorgegangen und erwartet als Gastgeber der diesjährigen EM Island am 3. Juli im Viertelfinale. „Die französische Nationalmannschaft ist für ihren offensiven Spielstil bekannt. Mit Top-Stürmern und Mittelfeldspielern wie Griezmann und Pogba basiert ihr Spielstil auf schnellen Spielzügen und Gegenangriffen“, kommentiert Lindner das französische Team und ergänzt: „Unsere Kollegen in der EF-Sprachschule in Paris schicken uns regelmäßig Fotos von der Stimmung in Frankreich. Besonders beeindruckend ist das Feiern auf der Champs Elysée“.
Spanien: Gestürzter Titelverteidiger
¡No nos merecíamos perder! (dt.: Wir haben es nicht verdient zu verlieren!) war nach der Niederlage gegen Italien im Achtelfinale bestimmt der Satz, der in Spanien an diesem Abend am häufigsten zu hören war. Die spanische Nationalmannschaft wird La Roja (dt.: Die Rote) genannt und konnte bei der letzten EM im Jahr 2012 den Titel gewinnen. Der 21-jährige Daniel Hölzl aus Schwaz in Tirol macht aktuell mit EF eine Sprachreise in Barcelona und berichtet, dass die EM nicht nur bei seiner Gastfamilie ein sehr großes Thema ist, sondern in der ganzen Stadt. „Das Schöne ist, dass die EM ein ideales Thema ist, um mit anderen Sprachschülern bei EF ins Gespräch zu kommen. Fußball verbindet und so soll es auch sein. Obwohl wir alle verschiedene Nationalitäten haben, freuen wir uns miteinander über gute Ergebnisse der verschiedenen Mannschaften“, erzählt Hölzl.
Welche Mannschaft schlussendlich das Rennen um den EM-Titel machen wird, erfahren wir am 10. Juli. „Wer auch immer gewinnen wird, das Wichtigste ist, dass beim Spiel gemeinsam gefeiert und gezittert wird“, so Lindner von EF abschließend.