Fortuna Düsseldorf erwirtschaftet Gewinn von knapp einer Million Euro

Fortuna Düsseldorf kann auf eine wirtschaftlich erfolgreiche Saison, die mit einem Gewinn von knapp über einer Million Euro abgeschlossen wurde, zurückblicken. Damit hat sich das Eigenkapital des Traditionsvereins aus Flingern noch einmal erhöht.

 

Finanzvorstand Paul Jäger konnte für das Geschäftsjahr 2013/14 einen Gewinn von knapp über einer Million Euro verbuchen. Damit ist das Eigenkapital des Vereins auf 4,867 Millionen Euro gestiegen. „Das ist eine sehr schöne Basis", sagt Jäger. „Es ist für den Verein beruhigend, wenn eine Bilanz derartig aussieht."

 

21 Prozent Umsatzsteigerung

Dies sieht auch Kall so, der drei entscheidende Kennzahlen mit der aufgrund der Ligazugehörigkeit vergleichbaren Aufstiegssaison 2011/12 verglichen hat: „Wir konnten einen 25 Prozent höheren Gewinn verbuchen, haben 21 Prozent mehr Umsatz gemacht und konnten unser Eigenkapital um 147 Prozent erhöhen. Das ist eine tolle Entwicklung." Außerdem seien die Einnahmen durch Sponsoring um 26 Prozent gestiegen.

 

Somit konnte sich der Verein in allen Bereichen wirtschaftlich verbessern. „Wir verfolgen die Strategie, mittelfristig in die Bundesliga zurückzukehren und uns langfristig in der Bundesliga zu etablieren", erklärt Kall. „Dafür ist eine solide wirtschaftliche Basis sehr wichtig. Schließlich möchten wir in den kommenden Jahren in verschiedenen Bereichen investieren, um die Entwicklung des Vereins weiter voranzutreiben. Dabei stehen vor allem der sportliche Bereich mit erster Mannschaft und Nachwuchsleistungszentrum sowie die Infrastruktur im Vordergrund. Hierzu führen wir bereits intensive Gespräche mit der Stadt."

 

Nachhaltiger Erfolg
Die Investitionen, die getätigt werden, sollen nachhaltigen Erfolg haben. „Wir werden uns den sportlichen Erfolg nicht erkaufen", unterstreicht Kall. „Wenn man als Verein stark in die Mannschaft investiert, gibt es noch lange keine Garantie für den Aufstieg. Und wenn es dann nicht klappt, fehlt das Geld in den darauffolgenden Jahren." Jäger fügt unmissverständlich hinzu: „Wir werden nicht aus Aktionismus heraus Geld ausgeben."