2013

Leser on tour: Europa am letzten Spieltag?

Hamburg, Bundesliga, letzter Spieltag: Für die Hanseaten zählt im Kampf um das europäische Geschäft nur ein Sieg gegen Bayer Leverkusen bei einem gleichzeitigen Umfaller der Eintracht aus Frankfurt gegen Wolfsburg. Doch gleichzeitig mit dem Himmel trübten

 1

 

Der Reihe nach: Ticket vorab Online gecheckt, ging's nach Ankunft am Flughafen der zweitgrößten deutschen Stadt über den Umweg Hafen und Fisch am Teller per Schnellbahn zur  Imtech Arena - oder auch Volksparkstadion, wie HSV-Fans ihre Heimstätte nennen. Immerhin hieß das Stadion bis 2001 auch so, ehe AOL und Imtech für ein paar Millionen die Namensrechte erwarben. 

2

3

4


Bemerkenswert: Die Imtech Arena ist nicht nur relativ gut öffentlich erreichbar, sie liegt nach Verlassen der Schnellbahn auch ziemlich weit von selbiger entfernt - Shuttle-Busse sind spärlich vorhanden, der Fußweg beschert immerhin die Chance auf Fanschals, Bier und körperliche Ertüchtigung.

 

Was gleich klar wird: Mit Arenen wie jener der Bayern in München kann die Heimstätte des HSV nicht mithalten; verglichen mit österreichischen Verhältnissen ist das Stadion mit 57.000 Zusehern nach dem Umbau 2000 ein richtiges Schmuckstück. Auch, da groß und neu.

5

6

 

Was hübsch war: Die Choreographie der HSV-Fans zum letzten Spiel der Saison - auch in der Hoffnung, mit einem Sieg bei gleichzeitiger Niederlage von Eintracht Frankfurt noch in die Europa League zu kommen. Diese Hoffnung erfuhr neue Nahrung, als die Vidi-Wall zweimalig ein Tor der Wölfe verkündete, und damit der Stimmung im Stadion zuträglich war. 

78


 

Zur Pause: 0:0 in Hamburg, 2:1 für Wolfsburg. Halbwegs nach Plan. Bei gar nicht arg überteuertem Bier zu 4,20€ (in Kombi mit Bierbrezel für 1,80€ mehr zu erhalten) galt es das Innere zu erkunden. Auffällig: Zahlreiche Choreokammerln und gestalterisch einiges von und für Fans gemacht. Großes Plus: Der Service funktionierte prompt und unaufgeregt.

111213

 

Eher negativ aufgefallen: Die Nordtribüne hinter dem Tor, Heimat der Fans, machte ordentlich Betrieb - insgesamt war die Lärmkulisse allerdings eher mittelmäßig. Vor allem dann, als sich einerseits der Himmel verdunkelte, Regen aufzog, und andererseits fast zeitgleich die Eintracht in Frankfurt ausglich, und auch Bayer Leverkusen ein Spiel, dass der HSV nie an sich reissen konnte, doch noch gewann. So versickerte der "Traum" vom europäischen Geschäft ebenso wie der nun heftige Regen und sorgte im blau-weiß-schwarzen Hamburg für betropfte Gesichter...

910

Schon gelesen?