Wenn schon nicht Perfektion, so braucht es zumindest Fortunas Gunst über die ganze Spielzeit hinweg, um als österreichisches Nationalteam bei einer Weltmeisterschaft etwas gegen Argentinien zu holen.
Fortuna hat sich des ÖFB-Teams zwar bei Lionel Messis vergebenem Elfmeter zu Spielbeginn angenommen, danach ab zumindest neutral zugeschaut, wenn nicht sogar bei der einen oder anderen Schiedsrichter-Entscheidung eher weggeschaut.
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Richtig gut reicht nicht
Perfekt war das Spiel von David Alaba und Co. auch nicht, wenngleich es schon richtig gut war.
Aber richtig gut reicht eben nicht gegen eine Mannschaft der Sonderklasse.
Fehler sind menschlich
Eine Unachtsamkeit im Zentrum bei Messis Bewachung vor dem 0:1, ein eingefangener Konter in der Nachspielzeit beim 0:2.
Fehler sind menschlich, blöd nur, wenn der Gegner einen Außerirdischen zum Kapitän hat.
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Weiterhin im Soll
Letztendlich ist aber nichts passiert, das ÖFB-Team ist mit drei Punkten aus den Spielen gegen Jordanien und Argentinien weiterhin im Soll.
Womöglich reichen diese drei Punkte unabhängig vom Torverhältnis sogar, um als Gruppendritter aufzusteigen. Andernfalls steht das "Endspiel" gegen Algerien auf dem Programm – damit war zu rechnen.
Der Bonus gegen die "Gauchos" wurde nicht eingefahren, jetzt gilt es eben wieder die Pflicht zu erfüllen.
Harald Prantl