ÖFB-Team: Bitte keine Rechenspiele!
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ÖFB-Team: Bitte keine Rechenspiele!

Lieber Gruppen-Dritter als -Zweiter? Diese Überlegung darf und kann für das ÖFB-Team keine Rolle spielen.

Es sind die Tage der Tabellen- und Wahrscheinlichkeitsrechner. Aber bitte nur für die Fans!

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Die Ausgangslage für das ÖFB-Team ist einerseits glasklar, andererseits bleibt trotzdem jede Menge Raum für Spekulationen.

Klare Ausgangslage

Verliert Österreich das finale Gruppenspiel gegen Algerien nicht, sind Platz zwei und der Aufstieg fixiert.

Verliert Österreich gegen Algerien, und es ist eine knappe Niederlage, ist der Aufstieg höchstwahrscheinlich.

Spanien oder ein "einfacherer" Weg?

So genau wissen wir das alle in den kommenden Tagen, womöglich erst in den Stunden vor dem Anpfiff gegen Algerien.

Stand jetzt würde im Falle von Platz zwei im Sechzehntelfinale Spanien warten. Viel schwieriger kann es kaum werden. Als Gruppendritter würde der vermeintlich einfachere Weg warten.

Absichtlich verlieren?

Doch all das darf und kann das ÖFB-Team nicht interessieren.

Einerseits liegt es schlichtweg nicht in der Natur eines Profisportlers, nicht das Maximum aus einem Spiel rausholen zu wollen.

Andererseits wird Ralf Rangnick die Vorbereitungen auf die Partie zu einem Zeitpunkt starten, an dem nicht fix davon ausgegangen werden kann, dass Platz drei zum Aufstieg reicht.

Nein, danke!

Darüberhinaus kann es nicht im Interesse des ÖFB liegen, sich vor der Weltöffentlichkeit für eine absichtliche Niederlage rechtfertigen zu müssen.

Zumal im Falle eines darauffolgenden Scheiterns am "einfacheren" Gegner die Häme gewiss ins Unermessliche steigen würde.

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