2014 – Zwölf Aufreger mit Langzeitwirkung: Tore für Europa oder so
Was hat sich 2014 wirklich getan, wie haben sich wichtige Entscheidungen im Laufe des Jahres ausgewirkt? 90minuten.at wirft einen kritischen Blick zurück auf das Jahr 2014 und präsentiert zwölf Aufreger mit Langzeitwirkung. #5: Tore für Europa oder so. Ei
#5 - Tore für Europa oder so
Um als Bundesligist in den Europacup zu kommen, muss nicht einmal eine ordentliche Saison in der Liga gespielt werden. Nein, es reicht eigentlich fünf Partien im Cup zu spielen und im Finale gegen Red Bull Salzburg physisch anwesend zu sein. Schon 2011 überließen die großen Teams es der SV Ried und Austria Lustenau den Sieger auszuspielen, im Jahr drauf war Ried im Finale physisch anwesend. Und 2013 setzte Pasching den noch nicht ganz fitten Meisterfeierern der Austria den Eselshut auf. 2013/14 schließlich verabschiedeten sich Rapid und Grödig in der ersten Runde, die Austria, Wiener Neustadt und Wacker in der zweiten Runde, Wolfsberg und die Admira schieden gegen die späteren Halbfinalisten Salzburg und Sturm aus, Ried strich gegen den SKN die Segel, der Sturm im Halbfinale hinaus werfen konnte. Bilanz Bundesliga gegen unterklassige Vereine: fünf flogen gegen Mannschaften aus dem Bewerb, die mindestens eine Klasse weiter unten spielten. Da kann man nur gratulieren. Ist ja nicht so, dass die eine überstandene Runde und das Hinausfliegen Grödig und St. Pölten 270.000 Euro vom Veranstalter UEFA bekommen haben. Frei nach dem Internetspruch: You had one job.