ÖFB verzichtet vorerst auf Kurzarbeit, Bundesliga führt sie ein

Während die meisten Klubs in Österreich auf Kurzarbeit umgestellt haben, kommt der ÖFB im April noch ohne aus.

++ 90minuten.at-Exklusiv ++ Von Michael Fiala

 

Mit dem 1. April gibt es auch beim ÖFB eine Umstellung für die rund 70 Mitarbeiter im größten Sportverband Österreichs. Wie Thomas Hollerer gegenüber 90minuten.at bestätigt, kann der ÖFB zumindest vorerst im April auf Kurzarbeit verzichten. Stattdessen wurde ein Modell gefunden, das Hollerer als Zeichen der Solidarität sieht: „Wir konnten die Kurzarbeit abwenden, weil für alle Mitarbeiter im April der Verbrauch von zwei Urlaubstagen pro Woche angeordnet wurde.“

 

Neun Urlaubstage im April

Die Regelung betrifft alle Mitarbeiter im ÖFB, also zum Beispiel auch Teamchef Franco Foda oder Sportdirektor Peter Schöttel. Insgesamt kommen die Mitarbeiter so im April auf neun Urlaubstage, bei vollen Bezügen.  Vorerst gilt diese Regelung für den April. Wie es im Mai weitergeht, muss man sich laut Hollerer dann aktuell ansehen.

 

Bundesliga stellt auf Kurzarbeit um

Im Gegensatz dazu hat die Geschäftsstelle der österreichischen Bundesliga mit 1. April die Kurzarbeit eingeführt. „Grundsätzlich haben sich alle Mitarbeiter der Bundesliga-Geschäftsstelle solidarisch gezeigt und ihre Bereitschaft zur Kurzarbeit erklärt“, heißt es dazu auf Anfrage von 90minuten.at. „Mit Monatsanfang werden Teile der Geschäftsstelle auf Kurzarbeit umgestellt, in manchen Bereichen ist es vorerst erforderlich, dass in vollem Umfang weitergearbeitet wird.“

 

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