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Knalleffekt: Nur Rapid-Mitglieder mit gerader Mitgliedsnummer dürfen zum SKN-Match

Nach der heftigen Kritik von Rapid an der Bundesliga hat der Strafsenat 1 der Liga am 1. April die Strafe gegen Rapid abgeändert.

Es ist ein Knalleffekt und eine Premiere in der Geschichte der Bundesliga. Nach der heftigen Kritik von Rapid am Senat 1 der Bundesliga haben die zuständigen Mitglieder des Bundesliga-Senats unter der Moderation von Bundespräsident Alexander van der Bellen noch bis spät in die Nacht getagt und eine Entscheidung getroffen.

Wie die Bundesliga am 1. April um 5:00 Früh in einer Aussendung bekanntgab, wurde die Strafe gegen Rapid abgeändert. Dies ist eine Premiere in der Geschichte der Bundesliga. Demnach tritt gegen den SKN St. Pölten nicht wie ursprünglich ausgesprochen eine Sektorsperre in Kraft. Vielmehr dürfen gegen die Niederösterreicher nur Abonnenten und Mitglieder mit gerader Mitglieds- und Abonnentennummer das Match besuchen. Alle Abonnenten und Mitglieder mit einer ungeraden Nummer müssen gegen den SKN zusehen. Gleich verhält es sich bei Einzeltickets: Alle Tickets mit einer gerade Nummer dürfen ins Stadion, die anderen nicht.

 

Pech gehabt: Krammer und Peschek müssen zuschauen

Pikanterie am Rande: Sowohl Rapid-Präsident Michael Krammer als auch Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek haben eine Rapid-Mitgliedschaft mit ungerader Mitgliedsnummer. Die beiden sind daher vom  Spiel gegen den SKN ausgeschlossen. Glück gehabt haben hingegen Heinz Fischer und DJ Ötzi - sie haben beide eine Mitgliedschaft mit gerader Nummer.

Sollte Rapid übrigens innerhalb eines Jahres eine weitere Strafe erhalten, wird es beim nächsten Mal umgekehrt sein, dann dürfen nur Mitglieder und Abonnenten mit ungerader Mitgliedsnummer zusehen. Bei kleineren Vergehen sollen laut Senat-Entscheidung nur Mitglieder zuschauen müssen, deren Ziffernsumme durch drei, vier oder sechs teilbar ist, eine weitere Variante ist die Zulassung von ausschließlich Primzahlen.

Rapid hat noch am Sonntag Vormittag eine Website online gestellt. Unter www.darf-ich-ins-allianz-stadion.at können Fans ab sofort laufend überprüfen, ob sie mit ihrem Ticket zum nächsten Spiel dürfen. Die Website war am Sonntag aber aufgrund der großen Nachfrage ständig überlastet und nicht erreichbar.

 

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