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Die 7... besten Transfers der Liga

Eine Cuprunde, drei Meisterschaftsrunden und einige Europacup-Spiele. Ist es zu früh, Neuzugänge zu loben? Sicherlich nicht, denn nun errungene Punkte und gezeigte Leistungen zählen freilich schon. Von Georg Sander

Es besteht freilich die Möglichkeit, dass die hier erwähnten sieben Kicker den Rest der Saison gar keine Rolle mehr spielen werden. Vorstellen kann es sich die Redaktion nicht, denn sie haben entweder bereits bewiesen, dass sie ihren neuen Klubs helfen können oder zumindest heftig angedeutet. Fünf Vertreter haben zu den drei Bundesligarunden und der einen Cuprunde ja auch noch, wie im Falle von Altach, bis zu sechs Europacupspiele absolviert - also ein Saisonviertel. Übrigens: Wer will, darf sich die Namen notieren und 90minuten.at im Mai um die Ohren pfeffern, falls wir ganz daneben liegen.

Platz 7: Devante Parker (SKN St. Pölten)

Der 21-Jährige kommt aus dem Nachwuchs von Mainz 05 und ist für eine Saison an die St. Pöltner verliehen. Ein kluger Schachzug von Neo-Sportdirektor Markus Schupp. Gutes Personal ist schwierig zu finden und Devante Parker hat mit seiner "Scheiß-mir-nix"-Mentalität schon angedeutet, dass er den Niederösterreichern helfen kann. Vor allem der eine oder andere Fernschuss kam ihm aus, ein Asset, das im Abstiegskampf, in dem sich der SKN unweigerlich befindet und befinden wird, durchaus wichtig sein kann. Seine Spielfreude kann dann auch wichtiger sein als die Durchschlagskraft von Roope Rikki, dem finnischen Mittelstürmer, der ebenfalls neu kam. Zudem ist Parkers Leihe ein Zeichen für die Zukunft: Der SKN kann sich quasi als Weiterbildungsplattform für deutsche Talente etablieren, wenn es klappt. Das kann mittelfristig ein guter Plan sein.

Platz 6: Bruno (LASK)

Über die traditionell gute Brasilien-Connection kam der Linksaußen Bruno 2015 zu Austria Lustenau und im Sommer zum LASK. Nach 60 Spielen für die Lustenauer mit 13 Toren und neun Assists nahmen ihn die Athletiker aus der zweiten Liga mit in die Bundesliga, wo er gleich im ersten Saisonspiel gegen die Admira traf und gegen St. Pölten einen Assist lieferte. Der 23-Jährige ist also der Traum eines Neuzugangs: Er kam, sah und traf. Ungefähr genau so stellt sich ein Trainer seinen Neuen vor. Junge Spieler sind auch sehr wichtig. Wie sagte nicht Emanuel Pogatetz, auch ein Nuezugang bei den Linzern, in den Oberösterreichischen Nachrichten: ""Mein Job spielt sich ja nicht nur auf dem Platz ab. Ich wurde geholt, um den Jungen zu helfen. Die jungen Spieler sind das Kapital des Vereins."

 

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