Trennt sich das Wolfsberger Erfolgsduo Pfeifenberger/Ilzer?
Das Erfolgsduo Heimo Pfeifenberger und Christian Ilzer könnte schon bald getrennt sein.
Heimo Pfeifenberger und Christian Ilzer leiten die sportlichen Geschicke des Wolfsberger AC – und das recht erfolgreich.
Sein Erfolgsrezept definierte Ilzer im Sommer 2016 im Interview mit 90minuten.at so: „Von zehn Bundesligamannschaften spielen acht ähnlich. Das ist auch so eine Modeerscheinung und darauf braucht man eine Antwort. Der lange Ball ist ja kein Gelegenheitsball, sondern eine ganz gezielt eingesetzte taktische Maßnahme. Wir wollen einfach schnell in einen gewissen Raum kommen, der weit weg vom eigenen Tor ist. Dort wollen wir den Ball einmal hinlegen, weil wir nicht in hundert Pässe in der eigenen Hälfte investieren wollen und das Risiko vieler Ballverluste eingehen. Wir wollen vorne aktiv sein und einen kurzen Weg zum Tor haben. Viele Mannschaften machen schnell und hoch viel Druck auf den Ball. Wir schießen ihn da drüber. Man reagiert also auf den aktuellen Fußball.“
Die Wegen werden sich vermutlich trennen
Jetzt könnten sich aber die Wege von Pfeifenberger und Ilzer trennen. In der Kleinen Zeitung sagt der Wolfsberger Co-Trainer: "Mein Bauchgefühl sagt mir einfach, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um meine kommenden Ziele zu realisieren und somit einen neuen Schritt zu gehen. Ich bin bereit etwas Neues anzugehen und freue mich auf die Herausforderungen", erklärt der 39-Jährige.
Als Ziel nennt Ilzer einen Verein in der Ersten Liga, wovon ihn drei Klubs besonders interessieren: "Einen ganz im Westen und zwei im Osten." Konkretes Angebot hat Ilzer aber keines vorliegen. Mit einem Engagement in der Ersten Liga würde sich Ilzer zudem die Teilnahme am UEFA-Pro-Lizenz-Kurs sichern. "Wenn ich in der Ersten Liga Cheftrainer wäre, würde ich vier Punkte mehr bekommen, und dann wäre ich fix im Kurs, der im Sommer 2018 beginnen würde und knapp über ein Jahr dauert."
Bleibt Pfeifenberger?
Indes ist auch unklar, ob Heimo Pfeifenberger, der vor einigen Wochen als Trainer in der Schweiz in Verbindung gebracht wurde, bei den Kärntner bleibt.
"Ob es in die Verlängerung geht, werden die nächsten Wochen zeigen. Ich habe meine Vorstellungen bekannt gegeben, nicht finanzieller Natur“, sagte Pfeifenberger am Wochenende im Sky-Interview und ergänzt: "Es warten sicher genügend Trainer auf den Job beim WAC. Ich lasse mich da trotzdem nicht treiben. Ich habe auch meine Vorstellungen. Für mich ist auch wichtig, dass ich etwas bewegen kann“, sagt Pfeifenberger und meint damit den Übergang vom Nachwuchs-Fußball zu den Profis. „Wenn ich beim WAC unterschreibe, dann muss ich in den nächsten zwei Jahren etwas bewegen können. Der Verein fordert auch, dass Spieler von der Akademie eingebaut werden und da müssen auch bestimmte Bedingungen gegeben sein. Wir haben jetzt schon begonnen, die Mannschaft zu verjüngen und das braucht es auch in der Zukunft.“