Aleksandar Dragovic: ‚Wie viele Spieler kennen Sie von Moldawien?'
Wenige Tage vor dem möglicherweise entscheidenden Länderspiel gegen Moldawien sprach Kiew-Legionär Aleksandar Dragovic über einen möglichen Wechsel in die Premier League, welche Spieler er vom kommenden Gegner Moldawien kennt und ob er den Moment der fixe
Aleksandar Dragovic ...
... über die letzten Stunden im Transferfenster: „Ich bin im Hotel gesessen und habe Playstation gespielt. Insofern war es für mich sehr, sehr ruhig. Ich bin nicht traurig, dass ich nicht gewechselt habe, weil es gibt Schlimmeres als mit Kiew in der Champions League zu spielen. Es gab zwei, drei Gespräche. Es waren nicht die Vereine dabei, die ich mir vorgestellt habe. Ich versuche mich jetzt in der Champions League weiterzuentwickeln, da war ich schon länger nicht dabei. Schauen wir, was dann nächstes Jahr passiert."
... darüber, ob ein Wechsel eher an seinen Vorstellungen als an einem Veto von Kiew gescheitert ist: „Das kann man so sagen."
... welche Vorstellungen er bzgl. eines Wechsels hat: „Mein Lieblingsziel ist England. Ich möchte zu einem Top-Club wechseln, dafür trainiere ich sehr hart. Ob ich es schaffen werde, kann ich nicht versprechen. Mein nächstes Ziel ist ein Top-Club."
... darüber, ob es ein spezielles Gefühl ist, dass man sich am Samstag schon fix für Frankreich qualifizieren könnte: „Wir bereiten uns so wie bei jedem Lehrgang vor. Natürlich wissen wir, dass es theoretisch passieren kann. Wir fokussieren uns aber nur auf unsere Leistung, wollen wenn möglich gewinnen. Es wartet auf unsere harte Arbeit, wir haben auswärts gegen Moldawien auch mit Glück gewonnen. Wir sind gewarnt, sie werden kompakt stehen und wir müssen versuchen, die Konter abzufangen."
>>> Seite 2 – Dragovic: ‚Uns wird nichts geschenkt'
... darüber, ob der Druck noch höher wird zu Hause? „Wir sind Profi genug, es wird vielleicht auch ein Geduldspiel, da sie wahrscheinlich mit einer 5er-Kette spielen werden. Wir wollen unser Spiel spielen und den Zuschauern etwas bieten und drei Punkte holen."
... auf die Frage, wie viele Spieler er von Moldawien kennt: „Wie viele kennen Sie?"
... über seine Vorlieben, wer mit ihm in der Innenverteidigung spielen soll: „Dafür haben wir einen Teamchef. Im Endeffekt ist es egal, wer spielt. Wichtig ist, dass wir drei Punkte holen."
... über das Trio Arnautovic, Alaba, Dragovic: „Den David kenn ich von klein auf, den Marko kenn ich auch schon lange. Wir spielen oft Playstation, Pokern oft. Aber wir sind eine Mannschaft und verstehen uns alle super."
... über seine Vorliebe, ob er lieber links oder rechts in der IV spielen will: „In Kiew spiele ich immer links. Rechts ist ein bisschen leichter für mich mit meinem rechten Fuß. Es ist keine Tragödie, wenn ich links spielen muss."
... ob er merkt, dass sich Österreich international einen guten Ruf erspielt hat: „Wir wollen noch mehr, wir trainieren dafür. Man merkt, dass Österreich angesehener ist als früher. Das zeigt, dass wir noch besser gearbeitet haben. Jetzt sind es mittlerweile vier Jahre, wir müssen aber auf dem Boden bleiben. Uns wird nichts geschenkt, wir sind auch keine Brasilianer, die mit 50% Einsatz gewinnen."
... auf die Frage, ob der den Moment der fixen Qualifikation auch schon herbeisehnt: „Wir haben hart gekämpft und gute Ergebnisse erzielt. Wir haben ein Ziel: Wir wollen aus der Gruppenphase der EM-Quali ungeschlagen herauskommen. Das haben wir noch nie geschafft. Wenn wir es schaffen sollten, geht ein Traum in Erfüllung für jeden Spieler."
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