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Momentum am Montag: Wenn FAK träumen darf, muss sich Sturm fürchten

Der TSV Hartberg sitzt am Schleudersitz. Aber eigentlich auch der SK Sturm Graz, denn beide Teams sind nun einmal gleich auf.

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Der Abpfiff beim Wiener Derby, der den Veilchen einen am Ende doch eher glücklichen Punkt bringt, ist unser Momentum am Montag.

Viel wird ja derzeit über die Chancen der Wiener Austria auf die Meistergruppe orakelt. Nicht unlogisch. Die große Frage war bislang stets: Können die Veilchen den TSV Hartberg abfangen. Nun, in fünf Runden ist es rechnerisch möglich. Acht Punkte aus den letzten vier Partien zeigen einen Aufwärtstrend. Blöd nur, dass die Hartberger am Wochenende drei Punkte eingefahren haben. In der nächsten Runde, der letzten vor der Winterpause, wird der TSV aber wohl eher nicht punkten. Man muss empfängt Salzburg. Die Veilchen wiederum empfangen den WAC – der hat zuletzt zwei Mal verloren. Aber wenn man auf die Tabelle schaut, entdeckt man letztlch noch den SK Sturm.

 

Blackies in Gefahr?

Die Grazer beiten derzeit sehr wechselhafte Auftritte. Das Spiel gegen Altach darf als „Selbstfaller“ bezeichnet werden. Doch der Fußballgott ist nun einmal ungnädig. Egal, ob man unnötig oder verdient verloren hat, er wird die heimische Zwölferliga ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten, nur aufgrund des Punktestandes, in fünf Runden zerteilen. Selbst wenn Sturm ein besseres Torverhältnis hat, ein Pünktchen kann diesen Vorteil zunichte machen. Und weil die Tabelle für den großen steirischen Verein genau so viele Zähler wie den kleineren ausweist, gilt Stand heute: Die Grazer sind in Gefahr, nach unten zu rutschen.

 

Austrias Traum und Sturms Befürchtung

Nachdem die Blackies am Wochenende in die enge Raiffeisen Arena zu Pasching müssen, ist ein Federnlassen gar nicht so unwahrscheinlich. Man stelle sich vor, die Veilchen würden ihr Heimspiel gewinnen, die zwei steirischen Vertreter ihre Partien verlieren. Die Austria kann sich da auf vier Punkte heranpirschen. Und weil im Fußball viel passieren kann und nach der Winterpause noch vier Runden warten, sollten sich auch die zwei Klubs davor nicht ganz sicher fühlen. Ein Remis von Rapid in der Südstadt, kombiniert mit der Wolfsberger Niederlage in Favoriten – lediglich sieben Zähler trennen dann die Plätze drei bis sieben.

Eines ist jedenfalls klar: Es kann auf einmal doch noch spannend werden punkto Meister- und Qualifikationsgruppe.