Momentum am Montag: Vergessene Legionäre – Andi Weimann ist in Form

Wird ein Legionär nicht mehr regelmäßig ins Nationalteam einberufen, verschwindet er zuweilen von der Bildfläche.

Andreas Weimann traf am Wochenende im Duell Bristol City gegen Swansea und das ist das Momentum am Montag.

Andreas Weimann erzielte für Bristol das Opening Goal. Sein Klub, zu dem er Sommer gewechselt war, liegt aktuell auf Rang sechs der Championship. Landet Bristol auf Rang eins oder zwei, steigt man auf, zwischen den Plätzen drei und sechs wird ein Dritter Aufsteiger mittels Playoff ermittelt. Insgesamt hält Weimann derzeit bei sechs Ligatreffern und drei Assists. Das alles mitzubekommen ist aber schwierig.

Dem England-Legionär geht es hier in der Heimat ein bisschen wie anderen Legionären, die auch einmal im Nationalteam gespielt haben und derzeit kein oder gar kein Thema mehr sind. Wie auch Martin Harnik – Hand aufs Herz: Wer hat seine Karriere nach dem Ende der Nationalteamzeit wirklich ernsthaft verfolgt?

Als ob das nicht genug wäre, gibt es dann noch immer diese Legionäre, die ihr Glück ohne Nationalteam-Hintergrund im Ausland versuchen. Von Litauen über Zypern bis nach Indien. Klar, so funktioniert die heutige Fußballwelt. Sind es international Messi und Ronaldo, sind es hierzulande Alaba und Arnautovic, die das Legionärsdasein prägen. Dabei wäre es ja so einfach, die Karrieren der Legionäre zu verfolgen. 

Und Weimann? Der könnte nächste Saison vielleicht ja wieder in der Premier League stürmen. Dem Vernehmen nach könnte ein Angreifer, der das Tor trifft, dann ja auch Relevanz für das Nationalteam haben.

 

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