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Momentum am Montag: Rapid kann Qualigruppe – wann folgt die Meistergruppe?

Der SK Rapid Wien gewinnt auch das dritte Spiel in der Qualigruppe. Die Mannschaft rackert und siegt, das überrascht aber wenig.

Die Zeit nach dem Mattersburger Anschlusstreffer in der 89. Minute hat Rapid recht souverän rüber gebracht. Sie ist unser Momentum am Montag.

Drei Spiele in der Qualifikationsgruppe, drei Siege gegen die Admira, Wacker Innsbruck und den SV Mattersburg – der SK Rapid Wien macht sich, hat nach dem (eher unverdienten) Aufstieg ins Cupfinale gegen den LASK gar die Chance auf den ersten Titel seit 2008. Wirft man einen Blick auf die Zuschauerzahlen der Heimspiele, 11.600 gegen die Admira und 12.300 gegen Mattersburg, hat man auch einiges gut zu machen. Kamen zu den elf Heimspielen im Grunddurchgang noch rund 17.500 Fans im Schnitt, liegt der in der Qualifikationsgruppe nun unter 12.000.

Doch die Ligasiege gegen die „Kleinen“ der Liga, mit denen Rapid gegen den Abstieg (eher weniger) und die Chance auf den Europacup (schaut besser aus!) kickt, kommen kaum überraschend. Insgesamt halten die Hütteldorfer bei zehn Saisonsiegen. Allerdings gelangen davon nur zwei gegen Teams von den Top6 – einmal gegen Salzburg und einmal gegen den SKN St. Pölten.

Die anderen, lediglich fünf, Siege gelangen gegen die Kollegenschaft aus der Qualifikationsgruppe. Es gab Zeiten, da tat sich Rapid just gegen die kleineren Klubs der Liga schwer. Nun waren es eben die „größeren“: Im Grunddurchgang gab es 0 Punkte gegen die Austria, vier gegen Sturm, drei gegen den SKN, einen gegen den WAC, 0 gegen den LASK und drei gegen Salzburg.

Rapid kann Qualigruppe, aber Meistergruppe nicht. Früher konnte Rapid quasi Meistergruppe, aber Qualigruppe nicht. Die Frage ist: Wann kann Rapid beides?

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